6. Mai 2019, 11:55
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China: Angst vor Kreditausfällen

Schon lange gelten die hohen Kredite an chinesische Unternehmen als Gefahr. Nun scheinen auch die Sorgen in China zu wachsen: Banken müssen Kredite schneller als notleidend einstufen. Die Vorsicht der Behörden belastet die Institute.

Beijing-peking-skyline-china-shutterstock 652642720 in China: Angst vor Kreditausfällen

Skyline von Beijing.

In China wachsen offenbar die Sorgen vor Kreditausfällen. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge müssen die wichtigsten Banken bei der Erfassung notleidender Kredite seit einiger Zeit strengere Kriterien anwenden.

So müssen landesweit tätige Geldhäuser als Auflage der für die Banken zuständigen Behörde Verbindlichkeiten als notleidend erfassen, wenn sie mehr als 60 Tage nicht bedient wurden, wie Bloomberg am Montag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtete.

Kürzere Fristen

Bisher lag das Limit bei mehr als 90 Tagen, in denen die Unternehmen weder Zinsen bezahlt haben noch den Kredit getilgt haben, bevor diese als notleidend eingestuft werden mussten. Für Kredite mit dieser Einstufung müssen Banken eine Vorsorge treffen, die auf das Ergebnis drückt. Die hohen Kredite an Unternehmen gelten unter Experten schon einige Zeit als eine der größten Gefahren für die chinesische Wirtschaft. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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