18. Februar 2019, 10:38
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

J.P. Morgans Stablecoin: “Blockchain erobert die Welt”

Die größte Bank Amerikas setzt mit ihrem Stablecoin auf die Blockchain. Was sind Stablecoins?  Und was bedeutet diese Entscheidung für die Entwicklung der Blockchain? Das erläutern die Geschäftsführer von Chainberry AM und Etoro:

Blockchain-welt-globus-vernetzt-shutterstock 1089991652 in J.P. Morgans Stablecoin: Blockchain erobert die Welt

Die Blockchain ermöglicht weltweite Transaktionen ohne Mittelsmann wie Banken.

J.P. Morgan kündigte am Donnerstag an, einen eigenen Stablecoin zu emittieren. Damit setzt die größte Bank der USA auf die Blockchain. “Damit katapultiert J.P. Morgan die Blockchain ins Zentrum der Finanzindustrie”, sagt Karsten Müller, Geschäftsführer des Fondsadvisors Chainberry AM.

Die Blockchain ermöglicht, dass zwei Parteien, Assets wie Immobilien und Aktien, oder einfach nur Geld, ohne Mittelsmann austauschen können. Bei Kryptowährungen wie Bitcoin sind diese Funktionen vermischt, sagt Müller: “So wird das Tauschmittel Bitcoin unter anderem auch eingesetzt, um Systemdienstleister wie die Miner zu entlohnen. Außerdem sind viele dieser Tauschmittel so strukturiert, dass sie zur Spekulation auf Wertsteigerungen anstacheln. Dennoch sollen diese Verrechnungseinheiten eine stabile Geldfunktion erfüllen. Das ist in vielen Fällen kontraproduktiv.”

Stablecoins verbinden digitale und traditionelle Welt

Stablecoins seien die Verbindung von traditioneller und digitaler Welt. Sie sind Währungen, die über die Blockchain transferiert werden und deren Wert an eine Fiatwährung wie Euro oder US-Dollar gebunden ist.

Seite zwei: Warum 2019 das “Jahr der Stablecoins” werden kann

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Versicherer europaweit unter Druck

Der Stoxx Europe 600 Insurance mit den Versicherungswerten ist am Freitag mit einem Abschlag von drei Prozent mit weitem Abstand schwächster Sektor in Europa gewesen. Auch im Dax lagen Allianz und Munich Re mit minus 1,5 Prozent am Ende.

mehr ...

Immobilien

Wohnungspolitik in Zeiten der Corona-Krise weltweit: Herausforderungen und Lösungen

Die Corona-Pandemie, die im Dezember 2019 ihren Anfang nahm und sich derzeit weltweit rasch ausbreitet, wirkt sich auf die Wirtschaft und damit auch auf den Immobilienmarkt spürbar aus. Private MieterInnen sind betroffen, wenn sie wegen der Eindämmungsbestimmungen kein oder deutlich weniger Einkommen beziehen. Erste Vorschläge und staatliche Maßnahmen zielen darauf ab, den gewerblichen und privaten MieterInnen und WohnimmobilienbesitzerInnen in diesen schwierigen Zeiten möglichst unbürokratisch zu helfen. Welche Regierung was beschlossen hat oder plant, stellt das DIW Berlin vor.

mehr ...

Investmentfonds

Coronakrise: “Gesundheit und stabile Wirtschaft schließen sich nicht aus”

Die geltenden Beschränkungen in Gesellschaft und Wirtschaft allmählich zu lockern und dabei die medizinische Versorgung der gesamten Bevölkerung zu sichern – dafür plädiert jetzt eine interdisziplinäre Gruppe renommierter Wissenschaftler. In ihrem Positionspapier zeigen die Forscher um ifo-Präsident Clemens Fuest und Martin Lohse, Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte, Wege zu diesem Ziel auf.

mehr ...

Berater

DIN-Norm 77230: Prüfungen jetzt online möglich

Wegen der Coronakrise bietet das Defino Institut für Finanznorm Prüfungen für die Zertifizierung zum “Spezialisten für die private Finanzanalyse – DIN 77230” ab sofort auch im Online-Verfahren an.

mehr ...

Sachwertanlagen

BVT schließt institutionellen US-Fonds und investiert erneut in Boston

Die BVT Unternehmensgruppe, München, hat über ihre Kapitalverwaltungsgesellschaft Derigo für den von ihr verwalteten geschlossenen Spezialfonds BVT Residential USA 12 die dritte Investition vorgenommen. Ein Nachfolge-Spezialfonds ist geplant.

mehr ...

Recht

Neuer Mieterschutz in Kraft: Wie Sie durch die Krise kommen

Ab heute gilt für Mieterinnen und Mieter, die durch finanzielle Einschnitte in besonderem Maße von der Corona-Krise betroffen sind, ein erweiterter Kündigungsschutz. Es ist aber für Betroffene laut GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen weitere Unterstützung nötig.

mehr ...