1. Oktober 2018, 14:20
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Erster Blockchain-Immobilienverkauf in Europa

Die globale Immobilienplattform Propy hat die erstmalige Abwicklung eines Immobilienverkaufs mit Blockchain-Technologie in der Europäischen Union bekanntgegeben. Für Propy stellt der Verkauf den offiziellen Eintritt in die EU-Region dar.

Erster Blockchain-Immobilienverkauf in Europa

In den nächsten Monaten plant die Immobilienplattform bereits einen weiteren Immobilienverkauf mittels Blockchain in Spanien.

Bei der Abwicklung der Transaktion in der spanischen Stadt Sevilla – einem der begehrtesten Immobilienmärkte Europas – verwendeten sowohl der spanische Verkäufer als auch der französische Käufer eine Kryptowährung (ETH-ETH).

“Blockchain-Technologie revolutioniert fortlaufend unsere Möglichkeiten, Eigentum über Landesgrenzen hinweg zu kaufen und zu verkaufen”, sagt Propy Geschäftsführerin Natalia Karayaneva.

“Der EU-Markt besteht aus einem komplexen Geflecht aus Regierungen, Maklern und Behörden, was den internationalen Immobilienverkehr erschwert. Durch die Verwendung von Blockchain entfernt die Propy Plattform etwas von dieser Komplexität und ermöglicht eine einfache Online-Tranaktion, deren Abwicklung unkompliziert und sicher ist.”

Beschwerlicher Prozess wird vereinfacht

Bisher waren Immobilienanlagen laut Propy mit hohem Aufwand verbunden. Bei der Eigentumsübertragung über Landesgrenzen hinweg müssen verschiedene steuerlich und rechtliche Bestimmungen für Käufer und Verkäufer beachtet werden.

Der traditionelle Weg sei nicht nur kompliziert und teuer, sondern auch anfällig für Betrugsversuche. Die Propy Plattform vereinfache diesen beschwerlichen Prozess unter Beachtung der bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen.

Alle beteiligten Parteien können einander vertrauen, da ihre Daten unveränderbar und verschlüsselt mittels Blockchain gespeichert werden.

Seite zwei: Europäischer Markt heizt sich weiter auf

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1 Kommentar

  1. Wenn sich das durchsetzt wird es eine Menge verändern und Notare überflüssig machen, für die Immobilien.

    Kommentar von Jan Lanc, Neu-Isenburg — 2. Oktober 2018 @ 12:50

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