8. Februar 2019, 09:06
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Halten Kryptowährungen, was sie versprechen?

Kryptowährungen wie Bitcoin sind kein geeignetes Zahlungsmittel. Eignen sie sich wenigstens als Anlage- oder Spekulationsobjekt? Das sind die zwei größten Risiken am Kryptomarkt:
Teil zwei der Cash.-Online-Reihe zum Thema Kryptowährungen; Gastbeitrag von Roland Leuschel und Claus Vogt, Krisensicherinvestieren.com

Vogt-Leuschel in Halten Kryptowährungen, was sie versprechen?

Claus Vogt (links) und Roland Leuschel haben gemeinsam ein Buch über Kryptowährungen geschrieben.

In den vergangenen Jahren setzten Bitcoin und zahlreiche andere Kryptowährungen zu einem Höhenflug an. Vermarktet wurden sie zunächst als Geldalternative für Menschen, die dem Staat und seinem Geldmonopol nicht ohne Grund misstrauen und sich den Machenschaften der Zentralbanken entziehen wollen.

Keine Ersatzwährung

Herausgekommen sind – bisher zumindest – aber keine besseren Gelder, sondern Spekulationsobjekte, an denen sich die Fantasie und Gier der Anleger wie kaum jemals zuvor ausleben lassen.

Vor allem jüngere Menschen, die den Zentralbanken, Geschäftsbanken und dem Staat kritisch gegenüberstehen und technische Innovationen willkommen heißen, tummeln sich an den Märkten für Kryptowährungen.

Das Interesse an diesem neuen Marktsegment geht inzwischen aber weit über diese Gruppe hinaus. Die exorbitanten Kursgewinne der Kryptowährungen haben auch die Neugier “normaler” Anleger und institutioneller Investoren geweckt.

Spekulationsblase oder Kaufgelegenheit?

Im Dezember 2017 erreichte die Spekulationswelle bei Bitcoin und Co. einen Höhepunkt. Berichte über Kryptowährungen waren allgegenwärtig. Es fühlte sich an, als sei der Neue Markt wie der Phönix aus der Asche aufgestiegen, um eine neue Generation von Spekulanten reich zu machen – zumindest an Erfahrung.

Von den damals erreichten Höchstkursen aus haben Bitcoin und Co. zwischen 70 und 90 Prozent an Wert verloren, und uns wird immer häufiger die Frage gestellt, ob hier eine Spekulationsblase zu Ende gegangen sei, oder ob es sich um eine Kaufgelegenheit handele.

Viele Bitcoin-Verfechter sind der Meinung, der kometenhafte Kursanstieg, den fast alle Kryptowährungen zuvor erlebt haben, sei nicht nur gerechtfertigt, sondern lediglich der Anfang einer
noch größeren Aufwärtsbewegung.

Seite zwei: Eignen sich Kryptowährungen zum Spekulieren? Das sind die Risiken

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Nach Bundestag stimmt auch Bundesrat für die Grundrente

Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat der Grundrente zugestimmt, durch die kleine Renten von rund 1,3 Millionen Menschen aufgebessert werden sollen.

mehr ...

Immobilien

Trotz Corona ins Eigenheim: Was Immobilieninteressenten jetzt beachten sollten

Das eigene Zuhause ist wichtiger denn je: Selten zuvor waren die Menschen so viel zuhause wie jetzt in der Corona-Krise. Die eigenen vier Wände sind für viele zum Schutzraum geworden. Hier verbringen sie Zeit mit der Familie, arbeiten im Home-Office oder bringen ihren Kindern Mathe und Deutsch bei. „Die Corona-Pandemie mit all ihren Einschränkungen des Alltags hat in vielen Menschen den Wunsch nach Wohneigentum gestärkt“, sagt Roland Hustert, Geschäftsführer der LBS Immobilien NordWest.

mehr ...

Investmentfonds

Ermittlungen gegen Wirecard-Manager auch wegen Untreueverdachts

Im Skandal um fehlende Milliarden beim Dax-Konzern Wirecard ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft nach Informationen der “Süddeutschen Zeitung” nun auch wegen Untreueverdachts gegen den Ex-Vorstandschef und weitere Manager.

mehr ...

Berater

Soli-Umfrage: Mehrheit der Deutschen erwägt Soli-Ersparnis in Altersvorsorge zu investieren

Willkommener Geldsegen für eine finanziell selbstbestimmte Zukunft: Die Deutschen begrüßen die „Soli-Abschaffung“ und erwägen die Ersparnis für die eigene Altersvorsorge einzusetzen. Das geht aus einer von Swiss Life Select in Auftrag gegebenen repräsentativen YouGov-Studie mit 2.048 Personen hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Immer weniger Deutsche wollen reich werden

Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen findet es erstrebenswert, reich zu sein. Gleichzeitig werden die Chancen auf ein hohes Vermögen immer schlechter eingeschätzt – auch wegen Corona. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK für die “4. Reichtumsstudie” des Private-Equity-Spezialisten RWB Group.

mehr ...

Recht

Wirecard-Skandal – Wirtschaftsprüfer im Auge des Sturms

Der Bilanzskandal um den mittlerweile insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard hat Anleger Milliarden gekostet. Mittlerweile steht auch der zuständige Wirtschaftsprüfer EY im Fokus. Der Prozessfinanzierer Foris AG arbeitet mit führenden Bank- und Kapitalrechtskanzleien an gemeinsamen Lösungen.

mehr ...