24. Juni 2019, 12:53
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Nur jeder Fünfte kennt ETFs

In Zeiten der Niedrigzinspolitik hat das klassische Sparbuch ausgedient. Unabhängige Finanzexperten raten statt dessen zur Investition in ETFs. Doch: Den Deutschen mangelt es bei ETFs an Wissen – eine Lücke, die auch die Beratungsarbeit der Vermittler beim Kunden erschwert.

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Die neue Vermögensverwaltung von Fonds Finanz setzt auf Exchange Traded Funds (ETF).

Genau 73 Prozent der Deutschen wissen laut einer aktuellen YouGov-Umfrage nicht, was ETFs sind. Eine stolze Zahl, die eine große Wissenslücke offenbart: Zwei Drittel der Deutschen wissen nichts mit dem Kürzel anzufangen, das in der Finanzbranche in aller Munde ist.

ETFs (englisch: „Exchange Traded Funds“) sind börsengehandelte Indexfonds, die die Wertentwicklung eines Index wie zum Beispiel dem DAX abbilden.

Wissenslücke vergrößert Beratungslücke

Diese Wissenslücke zeigt auch: Es gibt eine große Beratungslücke, denn Versicherer und Vermittler setzen im Rahmen ihrer Portfolios von fondsgebundenen Sparprodukten mehrheitlich auf renditebringende ETFs.

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Um ETFs in Fondspolicen bei Verbrauchern bekannter zu machen, müssen sie ihre Beratungsarbeit intensivieren. So zeigt sich bei ETFs sogar eine doppelte Lücke.

Anlageform mit Potenzial

Weitere Zahlen aus der YouGov-Studie belegen: Sparer sehen durchaus großes Potenzial in ETFs. Von den 17 Prozent der Deutschen, die ETFs kennen, ist der Anteil derer, die Indexfonds besitzen, mit 4 Prozent vergleichsweise hoch. Beliebt sind ETFs auch in Sparplänen zur Altersvorsorge wie bei der LV 1871:

Mit 79 Prozent ist der fondsgebundene Anteil des Neugeschäfts in der Altersvorsorge groß. Genau 43 Prozent der Kunden, also knapp die Hälfte, entscheiden sich dabei für Fonds mit ETF-Anteil.

 

Foto: Shutterstock / LV 1871

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