3. April 2019, 17:04
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Nach dem Preissprung: Rückkehr der Bitcoin-Rallye?

Der Bitcoin ist wieder erwacht. Um ein Fünftel verteuerte sich die Währung in US-Dollar am Dienstag. Besonders aktiv wurde sie an asiatischen Börsen gehandelt. Was hinter dem Preissprung steckt und wie wahrscheinlich es ist, dass der Aufschwung anhält:

Bitcoin in Nach dem Preissprung: Rückkehr der Bitcoin-Rallye?

Nach monatelanger Langeweile belebte eine einzelne Order über 100 Millionen US-Dollar den Bitcoin-Markt.

Ungewöhnlich ruhig verhielt sich der Bitcoin-Markt in den ersten Monaten des Jahres, bis gestern. Der Wechselkurs der Währung stieg innerhalb einer Stunde um 20 Prozent und knackte an einigen Handelsplätzen kurzzeitig die 5.000-US-Dollar-Marke, den höchsten Wert seit Mitte November. Kleinere Kryptowährungen zogen, wie üblich, nach und verteuerten sich um bis zu zehn Prozent.

Coindesk-BTC-chart-2019-04-03 in Nach dem Preissprung: Rückkehr der Bitcoin-Rallye?

Quelle: Coindesk; 03.04.19, 16:50 Uhr

Der Preissprung wurde wahrscheinlich durch einen Auftrag im Wert von rund 100 Millionen US-Dollar ausgelöst, der auf die US-Börsen Coinbase und Kraken sowie Bitstamp in Luxemburg verteilt war, sagte Oliver von Landsberg-Sadie, Chief Executive des Kryptowährungsunternehmens BCB Group nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters.

Millionen-Order

“Es gab einen einzigen Auftrag von etwa 20.000 Bitcoin, der algorithmisch über diese drei Standorte hinweg verwaltet wurde”, sagte Landsberg-Sadie. Innerhalb einer Stunde seien an allen Börsen synchronisiert jeweils rund 7.000 Bitcoin gehandelt wurden.

Wer hinter der großen Order steckt und welche Gründe es dafür gibt, ist laut Reuters unbekannt. Dennoch habe sie vor allem an asiatischen Krypto-Börsen für viel Aktivität gesorgt: Sechs Millionen Trades habe es innerhalb einer Stunde gegeben, die überwiegend von Handelsalgorithmen ausgeführt wurden.

Aufschwung könnte anhalten

Hinter dem erneuten Aufschwung des Bitcoin steckt jedoch mehr als eine einzelne Order. Laut dem Krypto-Informationsportal Coindesk hätten Marktindikatoren schon im Februar das Ende des Krypto-Bärenmarktes angezeigt.

Seite zwei: Weitere Gründe für die Wiederbelebung

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