7. März 2019, 12:56
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Realrendite der Deutschen bleibt im roten Bereich

Das neue Jahr startet für Zinssparer fast genauso, wie das alte Jahr aufhörte. Mit einem herben Kaufkraftverlust.

Geld in Realrendite der Deutschen bleibt im roten Bereich

Deutsche müssen weiterhin mit einem Kaufkraftverlust leben.

Betrug der Kaufkraftverlust im Dezember 2019 rund minus 2.873,47 Millionen Euro, lag er im Januar 2019 bei minus 2.353,01 Millionen Euro. Umgerechnet auf rund 83 Millionen Bundesbürger bedeutet dies für den Jahresbeginn ein Minus von 28,35 Euro pro Kopf.

Zum Vergleich: Im Januar 2018 wurden minus 30,27 Euro pro Kopf an Kaufkraftverlust berechnet. Das ergab eine aktuelle Erhebung des Fachportals Tagesgeldvergleich.net auf Basis der Zinsstatistiken der Bundesbank. Die monatliche Berechnung der Zinsgewinne beziehungsweise Zinsverluste findet sich unter www.tagesgeldvergleich.net

Seit Januar 2018 haben Sparer damit insgesamt 40.993,99 Millionen Euro an Kaufkraft verloren. Die Experten des Fachportals hatten im vergangenen Jahr einen Verlust von ca. 40 Milliarden Euro prognostiziert. Zum Jahresende lag der Wert bei 38,641 Milliarden Euro. Im Gesamtjahr 2018 summierte sich der Pro-Kopf-Kaufkraftverlust auf 466,19 Euro. (fm)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

80 Prozent: Leistungsquote in der BU gestiegen

Der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) hat die neue Leistungsquotenstatistik in der Berufsunfähigkeitsversicherung veröffentlicht. Gegenüber dem Vorjahr verkürzte sich die Bearbeitungszeit von 110 auf 106 Tage. Insgesamt wurden 80 Prozent aller Anträge bewilligt, nach 79 Prozent ein Jahr zuvor.

mehr ...

Immobilien

Bauen ja, aber nicht in großen Städten

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Dieses geflügelte Wort trifft wohl auch beim Kauf eines Eigenheims zu. Wie eine Auswertung der Interhyp-Daten der vergangenen fünf Jahre ergab, bauen oder kaufen die Deutschen am liebsten dort eine Immobilie, wo sie bereits heimisch sind – allerdings immer weniger, wenn sie in Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern leben.

mehr ...

Investmentfonds

Ein halbes Jahr Corona: Wie es um die wirtschaftliche Erholung steht

Am 18. März 2020 fiel der Euro Stoxx 50 auf den niedrigsten Stand dieses Jahres, nachdem er innerhalb nur eines Monats 38 % seiner Börsenkapitalisierung verlor. Mittlerweile sind seit diesem beispiellosen, jähen Absturz, der durch die Coronavirus-Pandemie ausgelöst wurde, sechs Monate vergangen. Sechs Monate sind einerseits wenig, aber andererseits genug Zeit, um erste Lehren aus dieser sozialen, wirtschaftlichen und finanziellen Zäsur zu ziehen. Ein Kommentar von Olivier de Berranger, CIO bei LFDE 

mehr ...

Berater

Finanzstark ins digitale Zeitalter

Home-Office, Online-Handel, E-Business – nur einige Begriffe, die für den fundamentalen Wandel in der Unternehmenslandschaft stehen. Ein Wandel, der zwar schon vor Corona begann, aber durch die Pandemie eine neue Dynamik erreicht hat. Gastbeitrag von Dirk Oliver Haller, DFT Deutsche Finetrading 

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...