4. Januar 2019, 09:04
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Risiko USA

Seit 1931 gab es an der US-Börse keinen schlechteren Dezember als in 2018. Ein Grund dafür scheint der chaotische Regierungsstil des US-Präsidenten Donald Trump zu sein. Nach Einschätzung des Feri-Instituts besteht kein Anlass zur Entwarnung für 2019.

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Donald Trump verunsichert mit seiner Politik die Aktienmärkte.

Der Einbruch der US-Aktienmärkte hat Ende 2018 viele Marktteilnehmer überrascht. Die seit Oktober 2018 laufende Korrektur eskalierte in wenigen Tagen zu einem Einbruch von historischer Dimension – mit dem schlechtesten Dezember-Verlauf seit 1931.

Auslöser des Schocks

“Die Korrektur der US-Märkte ab Oktober war lange überfällig und ist durch fundamentale Faktoren wie den Zinsanstieg gut erklärbar. Im Dezember haben die Börsen jedoch zusätzlich noch einen harten politischen Realitätsschock erlebt”, sagt Dr. Heinz-Werner Rapp, Vorstand und Chefstratege des Bad Homburger Investmenthauses Feri.

Auslöser des Schocks sei unter anderem der Shutdown der US-Regierung im Dezember gewesen, der von US-Präsident Trump völlig überraschend angekündigte Truppenrückzug aus Syrien und Afghanistan mit dem darauf folgenden Rücktritt von US-Verteidigungsminister Mattis, aber auch das hilflose Krisenmanagement von US-Finanzminister Mnuchin im Zuge der Börsenschwäche.

Seite zwei: Erschreckende Naivität

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