15. Januar 2020, 15:22
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Bitcoin und Co.: Finanzaufseher warnen vor Anbietern ohne Erlaubnis

Bitcoin ist wieder en vogue. Nach einer Berg- und Talfahrt in 2019 notiert die Kryptowährung rund 100 Prozent über dem Kurs von vor einem Jahr. Mit den erratischen Kursbewegungen haben auch die Betrugsmaschen rund um Bitcoin, Etherum, Ripple, Bitcoin Cash & Co. stark zugenommen. Exorbitante Renditeversprechen sollen gutgläubige Anleger auf vermeintliche Handelsplattformen locken, auf denen sie Bitcoin angeblich kaufen und handeln können. Finanzaufseher warnen eindringlich vor fragwürdigen Geschäftsmodellen und Unternehmen wie Bitcoin Era und EXW Global AG, denen die notwendigen Lizenzen fehlen. Darauf weisen die im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin.

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Meist reicht schon eine gesunde Urteilskraft aus, um unseriöse Angebote aus dem Internet zu entlarven. Warnzeichen sind meist auffällig hohe Renditeversprechen, ein Unternehmenssitz im Ausland und ein fehlendes Impressum. Die Investoren wissen also nicht, wem sie ihr Geld hier eigentlich anvertrauen und ob der Anbieter überhaupt eine Lizenz besitzt. Eine wichtige Daumenregel: Je höher die versprochenen Gewinne sind, desto höher ist in der Regel auch das Risiko, dass Sparer große Verluste erleiden können.

Die vermeintlich schnellen Gewinne mit Kryptowährungen erscheinen zwar reizvoll. Die Bundesbank hat jedoch zu Recht darauf hingewiesen, dass es sich bei Bitcoin nicht um Geld, sondern ein Spekulationsobjekt handelt. Ein erfolgreicher Vermögensaufbau mit einem überschaubaren Risiko benötigt hingegen Zeit. Ein Vermögensverwalter kann helfen, zusammen mit dem Anleger unter Berücksichtigung des persönlichen Risikoprofils finanzielle Ziele und Möglichkeiten zu bestimmen und ein geeignetes Anlagekonzept zu entwickeln.

Bei einem nachhaltigen Vermögensaufbau helfen Fonds, die wie kaum ein anderes Finanzprodukt staatlich reguliert und kontrolliert werden. Anleger können über Sparpläne auf Aktienfonds schon mit kleinen Beträgen an der Entwicklung von Unternehmen teilhaben. Die breite Anlage des Vermögens in unterschiedliche Gesellschaften, Branchen, Länder und Kapitalmärkte verteilt die Risiken. Außerdem werden die Gelder der Anleger in der Regel als Sondervermögen verwahrt – getrennt von der Bilanz der Fondsgesellschaft. Das macht Fonds insolvenzsicher.

Foto: Shutterstock

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