Coronavirus: Deutsche Bank schränkt Dienstreisen ein

Die Deutsche Bank reagiert auf die rasche Ausbreitung des neuartigen Coronavirus. „Wir haben Reisebeschränkungen für das chinesische Festland, Hongkong und die betroffenen Teile Italiens auferlegt und Mitarbeiter gebeten, alle nicht absolut notwendigen Reisen vorerst aufzuschieben“, erklärte ein Sprecher am Dienstag in Frankfurt. Die Bank untersuche, wo sie am stärksten von der Bedrohung durch das Virus Sars-CoV-2 betroffen sein könnte.

Die Deutsche Bank reagiert auf die Bedrohung durch den Coronavirus.

Das Institut arbeite mit den lokalen Standorten zusammen, um das Risiko für die Beschäftigten vor Ort sowie die reisenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen so gering wie möglich zu halten: „Wir folgen den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und haben unseren Mitarbeitern entsprechende Hygieneempfehlungen nahegelegt.“

Die Deutsche Bank beschäftigt in China und Hongkong nach jüngsten Zahlen von 2018 insgesamt mehr 1600 Menschen, die sich um Unternehmenskunden kümmern. Während sich die Bank in China aus dem Privatkundengeschäft zurückgezogen hat, betreibt sie in Italien auch Filialen und hat dort gut 3600 Beschäftigte. In dem südeuropäischen Land hat sich das Coronavirus zuletzt stark ausgebreitet, in Venetien und der Lombardei wurden mehrere Kommunen abgeriegelt. (dpa-AFX)

Foto: picture-alliance

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