Hannover Rück will Regeldividende künftig mindestens stabil halten

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Hauptsitz der Hannover Rück in Hannover

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück gibt seinen Anteilseignern mehr Sicherheit mit Blick auf künftige Dividenden.

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück gibt seinen Anteilseignern mehr Sicherheit mit Blick auf künftige Dividenden. Die reguläre Ausschüttung je Aktie werde künftig auch im Fall eines Gewinnrückgangs mindestens stabil bleiben, teilte das im M-Dax gelistete Unternehmen in einer Präsentation zu einer Investorenveranstaltung am Donnerstag in Hannover mit. Das bisherige Ziel einer Ausschüttungsquote von 35 bis 45 Prozent für die Regeldividende fällt im Gegenzug weg. Dabei soll auch künftig eine Sonderdividende möglich sein.

Zuletzt hatte die Hannover Rück für das Finanzkrisenjahr 2008 keine Dividende gezahlt. Seither war die Ausschüttung immer weiter gestiegen. Die reguläre Dividende für das Corona-Jahr 2020 wuchs im Vergleich zu 2019 um 50 Cent auf 4,50 Euro je Aktie. Allerdings strich der Versicherer im Gegensatz zu den Vorjahren die Sonderdividende von 1,50 Euro. Hauptprofiteur der Ausschüttungen ist der Versicherungskonzern Talanx (HDI), dem gut die Hälfte der Hannover-Rück-Anteile gehören. (dpa-AFX)

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