Rohstoffunternehmen – des Anlegers Liebling

Eine besondere Wette auf den Goldpreis sorgt gerade für Aufregung. Aber auch andere Rohstoffe und Geschäftsideen verdienen Beachtung.

An der US-Börse wurde eine aufsehenerregende Wette auf den Goldpreis gemacht: Bei einem sogenannten Block Trade wurden Gold-Optionen gekauft für 1,75 Millionen US-Dollar. Sie berechtigen den Inhaber bis Juni 2021 Gold zum Preis von 4000 US-Dollar je Feinunze zu erwerben. Da wettet also jemand darauf, dass sich der Goldpreis in etwa verdreifacht – eine Rekordwette.

Wenn der Goldpreis in diesem Jahr auch stark zugelegt hat, das wäre doch ein gewaltiger Anstieg. Vor allem wäre es erfreulich für Edelmetallunternehmen, die nach Gold und auch nach Silber suchen. Man wird sehen. Freuen würde sich etwa Discovery Metals. Bestens finanziert kann sich die Gesellschaft auf die Exploration des Silberprojekts Cordero und auch das Silber-Zink-Projekts Coahuila im Silberland Mexiko konzentrieren.

Zu den Gesellschaften, die nicht unbedingt Rohstoffe im Boden besitzen, sondern mit einem außergewöhnlichen Patent verstärkt ins Visier der Anlegergemeinde rücken könnten, gehört EnWave. Mit der Entwässerungstechnologie Radiant Energy Vacuum bedient EnWave die Pharmabranche, Lebensmittelverarbeiter und auch Firmen, die medizinisches Cannabis herstellen. Bereits in über 15 Ländern arbeiten Unternehmen mit der besonderen Technologie von EnWave. Und EnWave verdient an den Lizenzen und am Geräteleasing.

Noch ein Rohstoff ganz anderer Art könnte sich preislich wieder in neue Höhen begeben: Uran. Denn viele Länder investieren Milliarden in die Energiegewinnung aus Kernkraftwerken. Beispielsweise Polen will ein lang geplantes 60-Milliarden-Dollar-Atomkraftwerksprojekt in Angriff nehmen. Polen will bis 2040 die Kohle durch Atomkraft, Gas und erneuerbare Energie ersetzen. Reiche Uranvorkommen gibt es beispielsweise im Athabascabecken in Saskatchewan. Dort arbeitet Fission 3.0 an verschiedenen Uranprojekten. Auch in Peru besitzt Fission 3.0 Uranprojekte.

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