Anzeige
Anzeige
5. Dezember 2011, 12:50
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Peter Wesselhoeft zum neuen VDVM-Präsidenten gewählt

Der Verband Deutscher Versicherungsmakler (VDVM) hat Peter Wesselhoeft zum neuen Präsidenten gewählt. Neue Vorstandsmitglieder sind Achim Fischer-Erdsiek, Yorck Hilligaart und Dr. Maximilian Teichler. Dies ergab die jährliche Mitgliederversammlung in Hamburg.

Peter Wesselhoeft VDVM Online-127x150 in Peter Wesselhoeft zum neuen VDVM-Präsidenten gewählt

Peter Wesselhoeft, VDVM

Fischer-Erdsiek (Dr. Schmidt & Erdsiek Versicherungsmakler), Hilligart (Funk Gruppe Internationale Versicherungsmakler & Risk Consultant) und Teichler (Willis) sind neu in den Vorstand gewählt worden, da die bisherigen Vorstände laut VDVM-Satzung nicht länger als zwölf Jahre ununterbrochen im Amt bleiben dürfen. Daher gaben Dr. Georg Bräuchle (Marsh), Verbandspräsident Dr. Leberecht Funk (Funk Gruppe Internationale Versicherungsmakler & Risk Consultant) sowie Vizepräsident Reinhold K. Weinmann (Assekuranz Makler Weinmann & Dannecker) ihre Vorstandsämter auf.

Wesselhoeft (Goßler, Gobert & Wolters Assekuranz-Makler) zufolge wird die Qualitätssicherung einen wichtigen Schwerpunkt seines Präsidentenamtes bilden: „Generell sind die gesetzlichen Anforderungen an eine Qualifikation als Vermittler aus unserer Sicht immer noch zu niedrig. Eine deutliche Anhebung wäre dringend erforderlich, um die in der Breite geleistete Beratungsqualität auf ein Niveau zu heben, das der Bedeutung und Tragweite der Aufgabenstellung gerecht wird“, sagte der künftige VDVM-Präsident.

Daneben werde man sich für die Verankerung eines Fortbildungsgebotes in der EU-Vermittlerrichtlinie einsetzen. Dadurch solle verdeutlicht werden, dass eine einmalige Ausbildung – in Deutschland zum Versicherungsfachmann/-fachfrau – nicht für eine weitere 40-jährige Berufsausübung ausreiche. Dieses Gebot müsse für alle gelten, die am sogenannten „Point of Sale“ oder „Point of Advice“ tätig sind. Es dürfe keine Privilegien mehr für gebundene Vermittler geben oder für den Bankvertrieb geben, betonte Wesselhoeft.

Der Vorstand des VDVM setzt sich aus dem Geschäftsführenden Vorstand sowie acht ehrenamtlichen Vorständen zusammen, die die Mitgliedsunternehmen nach Größe und Region repräsentieren: Adelheid Marscheider (Adelheid Marscheider Versicherungsmakler) wird die künftige Vize-Präsidentin des Verbandes sein. Wiedergewählt wurden zudem die bisherigen Vorstände Dr. Sven Erichsen (Aon Versicherungsmakler), Oliver Fellmann (M.A.R.K. Versicherungsmakler), Holger Mardfeldt (Martens & Prahl Versicherungskontor) – Dr. Hans-Georg Jenssen wurde als Geschäftsführender Vorstand bestätigt.

„Damit steht jetzt fest, in welcher Besetzung wir die Themen, die unseren Mitgliedern unter den Fingern brennen, weiter bearbeiten werden“, sagte Jenssen. „Es ist ja kein Geheimnis, dass sowohl in Brüssel als auch in Berlin an Verordnungen und Gesetzen gezimmert wird, die die seit Jahrzehnten bewährten Vergütungsstrukturen im Versicherungsvertrieb berühren werden. Denn auch wenn die in der Finanzkrise auffällig gewordenen Fehlberatungen überwiegend im Bankenvertrieb stattfanden, soll bekanntlich der gesamte Finanzvertrieb stärker reglementiert werden“, so Jenssen weiter.

„PRIPs, MiFID und die Revision der IMD kommen aus Brüssel auf uns zu, in Deutschland wird am Provisionsabgabeverbot gerüttelt und die Bundesregierung plant unverändert, dem Markt ein in dieser Form überflüssiges neues Berufsbild aufzuzwingen, den sogenannten Honorarberater“, ergänzte der Geschäftsführende Vorstand. Es werde vorrangig die Aufgabe des VDVM sein, einerseits das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Position des Versicherungsmaklers zu schärfen. Andererseits werde man als Verband alle zur Verfügung stehenden Hebel in Bewegung setzen, um zu verhindern, dass es zu einer Überregulierung des Berufsstand komme, so das Fazit Jenssens. (lk)

Foto: VDVM

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebliche Krankenversicherung - Mobile Asset Fonds - Immobilienpreise - Nachfolgeplanung

Ab dem 14. September im Handel.

 

Rendite+ 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Ferienimmobilien - Niedrigzinsen - Preisrallye Gewerbeimmobilien - Immobilienkredite

Versicherungen

Neue Arzneimittel teuer mit wenig Innovationskraft

Die Preise für neue Arzneimittel steigen nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) sprunghaft, während ihre Innovationskraft den Erwartungen nicht gerecht wird. Das geht aus dem “Innovationsreport 2017” der TK hervor, der am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde.

mehr ...

Immobilien

Fehlendes Bauland treibt Grundstückspreise in Deutschland

Fehlende Grundstücke und fehlendes Baurecht sind nach einer neuen Studie des Bundes die entscheidende Hürde für bezahlbare neue Wohnungen in Deutschlands Großstädten. Vor allem in den Metropolen trage auch Grundstücksspekulation dazu bei, die Preise in die Höhe zu treiben.

mehr ...

Investmentfonds

Bundestagswahl alles andere als ein Non-Event für die Märkte

Nach Meinung des Vermögensverwalters Blackrock setzt die Bundestagswahl den entscheidenden Rahmen, innerhalb dessen zumindest in den nächsten vier Jahren das Wohl und Wehe auch für die Kapitalanlage entschieden wird.

mehr ...

Berater

Nachfolgeplanung: Den richtigen Partner finden

Nachfolgeplanung ist für Makler von existenzieller Bedeutung. Zum einen müssen sie die Betreuung ihrer Kunden und das eigene finanzielle Auskommen im Ruhestand absichern und zum anderen für den Notfall vorsorgen. Hierauf sollten sie sich möglichst frühzeitig vorbereiten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Investitionen in Pflegeheime für US-Senioren

Der Asset Manager Deutsche Finance Group aus München investiert in einen institutionellen Zielfonds mit der Fokussierung auf Pflegeeinrichtungen in den USA.

mehr ...

Recht

Erbschaftsteuer: Geerbter Pflichtteilsanspruch muss versteuert werden

Ein vom Erblasser nicht geltend gemachter Pflichtteilsanspruch ist Teil des Nachlasses und muss daher vom Erben versteuert werden. Dabei kommt es nicht darauf an, dass der Pflichtteilsanspruchs durch den Erben geltend gemacht wurde. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden.

mehr ...