10. November 2009, 17:36
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

W&W AM sieht Konjunktur vor Erholung

Die Marktbeobachter der W&W Asset Management GmbH (W&W AM), eine Tochtergesellschaft des Stuttgarter Finanzdienstleisters Wüstenrot & Württembergische, erwarten für die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahr wieder Wachstum.

Tafelchart-127x150 in W&W AM sieht Konjunktur vor Erholung Laut Prognose wird das Bruttoinlandsprodukt in 2010 um zwei Prozent zulegen. Für den Euro-Raum rechnen die Experten mit einem Zuwachs von rund 1,5 Prozent.

Erste Zeichen setzten laut W&W AM zahlreiche Frühindikatoren, die seit dem Frühjahr eine sich zunehmend verbessernde Konjunktureinschätzung und -erwartung seitens der europäischen Unternehmen widerspiegeln. Diese Signale bestätigte die deutsche Wirtschaft, die im zweiten Quartal 2009 um 0,3 Prozent gegenüber der Vorperiode gestiegen sei. Auch die Entwicklung der Auftragslage stütze den aufkeimenden Optimismus. Dennoch bleibe genau zu beobachten, wie nachhaltig sich diese Erholung nach dem Auslaufen der Konjunkturprogramme zeige und wie viel eigene Kraft die Wirtschaft dann entwickeln könne.

Verbraucherpreise ziehen an

Angesichts der erwarteten leicht anziehenden Wirtschaftsaktivität rechnet die W&W AM im kommenden Winter wieder mit einem Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland und dem Europäischen Währungsraum. Wesentlichen Einfluss werde aber vor allem der Ölpreis haben, der im letzten Winter auf historischen Tiefständen notiert hätte.

Die europäische Gemeinschaftswährung werde zu Ende 2009 stark bei 1,50 bis 1,55 US-Dollar tendieren. Diese Aufwertung habe der Euro allerdings insbesondere den zahlreichen Belastungen für die US-Währung zu verdanken –  wie dem vergleichsweise niedrigen US-Zinsniveau und der Sorge um die Tragfähigkeit der hohen Staatsverschuldung der USA.

Das Potenzial der Aktienmärkte sehen die Experten zunächst erschöpft. Nach den Kursgewinnen der letzten Monate bleibe nur noch geringes Anstiegspotenzial, so W&W AM. Zu Ende 2009 werde eher eine Gegenbewegung am europäischen Aktienmarkt stattfinden, da die positiven Konjunkturdaten mittlerweile bereits weitestgehend eingepreist seien. (mo)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

DIA: Rentenkommission steht mit leeren Händen da

„Aufgabe nicht erfüllt. Dieses knappe Fazit müsste die Rentenkommission heute bei der Vorstellung ihrer Ergebnisse ziehen, wenn sie ehrlich wäre“, erklärte Klaus Morgenstern, Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA).

mehr ...

Immobilien

Wichtige Schutzmaßnahmen für Kleinvermieter und kleine Immobilienunternehmen fehlen noch

„Die Kündigungsschutzmaßnahmen für Mieter sind wichtig und richtig. Gleichwohl darf die Rettung der Mieter nicht bei den Vermietern abgeladen werden. Der Kleinvermieterschutz kommt derzeit zu kurz. Private Kleinvermieter dürfen nicht zu den großen Verlierern der Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise werden.“ Das sagt Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes Deutschland IVD, heute nach der Verabschiedung des umfangreichen Corona-Hilfspakets im Bundesrat.

mehr ...

Investmentfonds

Banken werden die Rezession besser meistern, als vom Markt erwartet

Ein Kommentar von Sebastian Angerer und Ivor Schucking, Research Analysts bei der Legg-Mason-Boutique Western Asset Management, zu den Perspektiven der Banken bei einem Konjunktureinbruch.

mehr ...

Berater

AfW bietet Übersicht zu Corona-Fördermitteln

Die Bundesregierung hat ein umfangreiches Hilfspaket für Unternehmer zusammengestellt, um die Folgen der Coronakrise zumindest abzumildern. Der AfW Bundesverband Finanzdienstleistung gibt nun allen Vermittlern eine Übersicht über mögliche Fördermöglichkeiten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Holland-Fonds mit Gesamtüberschuss

Die Lloyd Fonds Gruppe hat im März 2020 ein Fondsobjekt in Utrecht an einen französischen institutionellen Investor verkauft. Das teilt das Unternehmen anlässlich der Vorlage des Geschäftsberichts 2019 mit. Die BaFin erteilte zudem eine weitere KWG-Zulassung. Die Hauptversammlung wird wegen Corona verschoben.

mehr ...

Recht

EuGH: Widerrufsrecht im Darlehensvertrag muss klar formuliert sein

Darlehensverträge müssen klare und für Verbraucher verständliche Hinweise auf den Beginn von Widerspruchsfristen enthalten. Dies hat der Europäische Gerichtshof am Donnerstag zu einem Fall aus Deutschland klargestellt (Rechtssache C-66/19).

mehr ...