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11. Juni 2012, 17:21
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Deutsche Wirtschaft trotzt bisher stürmischem Umfeld

Die deutsche Wirtschaft zeigt sich trotz des unsicheren internationalen Umfeldes stabil. Dies geht aus einem Bericht des Bundeswirtschaftsministeriums hervor. Der Arbeitsmarkt bleibt auch weiterhin eine zentrale Stütze für die Binnenkonjunktur.

Deutsche Wirtschaft

Nach einer kleinen Wachstumsschwäche im vierten Quartal 2011 überraschte die deutsche Wirtschaft demnach durch einen starken Wachstumsschub im ersten Quartal 2012.

Auch wenn sich die heimische Ökonomie im zweiten Quartal 2012 bisher stabil zeigt, drohen externe Risiken. Hinweise darauf bieten sowohl die realwirtschaftlichen Indikatoren als auch die Ergebnisse aktueller Umfragen.

Eurokrise und internationale Wirtschaft wecken Unsicherheiten

Insbesondere die Lage in der Eurozone bereite momentan Kopfzerbrechen, so eine Mitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Sorge um das Wirtschaftswachstum, die Banken-Bredouille einiger europäischer Länder und die politische Unsicherheit in Griechenland führten zu erhöhter Nervosität an den Finanz- und Aktienmärkten.

Zudem sei bei den Zugpferden der internationalen Wirtschaft, USA und China, ebenfalls die Unsicherheit über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung gestiegen.

Rückgrat Arbeitsmarkt

Laut des Berichts des Wirtschaftsministeriums blieb die Produktion im produzierenden Gewerbe in der Tendenz stabil, auch wenn die Aussichten für die Entwicklung in der Industrie weiterhin durch erhöhte Unsicherheit gekennzeichnet sind.

Einem merklichen Anstieg der Auslandsnachfrage stehen die deutlich schwächeren Umfrageergebnisse bei Einkaufsmanagern und Unternehmen gegenüber.

Alles in allem bleibe der Arbeitsmarkt weiterhin eine maßgebliche Stütze für die Binnenkonjunktur, so das Ministerium. Insgesamt waren im April 41,42 Millionen Personen erwerbstätig.

Die Beschäftigungszunahme gepaart mit einer positiven Lohnentwicklung führen zu einer Erhöhung der verfügbaren Einkommen privater Haushalte.

Zudem lässt sich eine niedrigere Inflationsrate feststellen. Im Mai lag die Preissteigerungsrate zum Vorjahr bei 1,9 Prozent und damit erstmals seit anderthalb Jahren wieder unter der zwei-Prozent-Marke. Dies sollte laut dem Bericht einen positiven Effekt auf den privaten Konsum haben. (nl)

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