17. Juni 2014, 07:55
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Bundesbank: Anziehen des BIP um 1,9 Prozent

Die Deutsche Bundesbank rechnet nach dem sehr starken Jahresauftakt der deutschen Wirtschaft für das zweite Quartal mit einem verhaltenen Wachstum. Die konjunkturelle Grundtendenz bleibe aber deutlich aufwärtsgerichtet, heißt es im Monatsbericht Juni.

Bundesbank750 in Bundesbank: Anziehen des BIP um 1,9 Prozent

Gebäude der Deutschen Bundesbank

Dafür sprechen nach Einschätzung der Bundesbank-Ökonomen die Ergebnisse einer Konjunkturumfrage unter Mitgliedern der Industrie- und Handelskammern sowie der kräftig anziehende Auftragseingang der Industrie.

Im April blieb die Erzeugung des Bauhauptgewerbes deutlich hinter dem Vormonat zurück, in dem das Ergebnis durch das milde Wetter begünstigt worden war. Auch die Industrie hat ihre Ausbringung im April nicht weiter gesteigert, nachdem sich der Auftragseingang im ersten Quartal seitwärts bewegt hatte.

Anstieg der Verbraucherpreise um 1,1 Prozent

In ihrer Frühjahrsprognose, die nach ihrer ersten Veröffentlichung am 6. Juni ebenfalls Teil des Monatsberichts ist, sehen die Bundesbank-Ökonomen die deutsche Wirtschaft in den kommenden Jahren auf Wachstumskurs. Für 2014 erwarten sie einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts um 1,9 Prozent, für 2015 wird ein Wachstum von zwei Prozent gesehen. 2016 sollte die deutsche Wirtschaft zudem um 1,8 Prozent zulegen.

Bei der Entwicklung der Verbraucherpreise rechnen die Bundesbank-Volkswirte für dieses Jahr mit einem Anstieg des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) um 1,1 Prozent, für 2015 wir eine Zunahme um 1,5 Prozent erwartet. Für 2016 gehen sie von einem Anstieg der deutschen Verbraucherpreise um 1,9 Prozent aus. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise dürfe sich die Inflationsrate bis übernächstes Jahr auf mehr als zwei Prozent erhöhen, heißt es im Bericht.

Foto: Deutsche Bundesbank

Ihre Meinung



 

Versicherungen

BVK-Umfragen: Umsatzschock im Frühjahr, leichte Milderung im Sommer

Die Corona-Pandemie trifft auch die Vermittlerbranche massiv. Wie stark, das hat der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) in zwei onlinebasierten Umfragen untersucht.

mehr ...

Immobilien

Das sollten private Vermieter beachten

Die meisten Wohnungen gehören in Deutschland Privatleuten. Sie vermieten meistens nur ein oder zwei Einheiten. Kleinvermieter nutzen die Immobilie häufig als Kapitalanlage oder als Finanzierungsbeitrag zum Bau des Eigenheims. Worauf es für private Vermieter ankommt.

mehr ...

Investmentfonds

Britische Staatsanleihen: Sorgen Brexit und Corona für negative Renditen?

Die anhaltende Covid-19-Pandemie und der zäh verlaufende Brexit-Prozess könnten die Renditen britischer Staatsanleihen unter die Nullgrenze bringen, kommentiert Colin Finlayson, Co-Manager des Aegon Strategic Global Bond Fund bei Aegon Asset Management.

mehr ...

Berater

Recruiting: Warum die Story stimmen muss

Vielen jungen Absolventen und Berufseinsteigern gilt die Finanzdienstleistungsbranche zu sehr als “old men network”, sie zieht es zu den vermeintlich jungen und hippen Fintechs. Bei ihren Rekrutierungsbemühungen steht sich die Branche aber auch selbst im Weg.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin nimmt Deutsche Edelfisch DEG II ins Visier

Die Finanzaufsicht BaFin hat den hinreichend begründeten Verdacht, dass die Deutsche Edelfisch DEG GmbH & Co. II KG in Deutschland Wertpapiere in Form von Schuldverschreibungen ohne das erforderliche Wertpapier-Informationsblatt öffentlich anbietet. Im Markt der Vermögensanlagen ist das Unternehmen nicht unbekannt.

mehr ...

Recht

Berliner Verfassungsgerichtshof setzt Mietendeckel-Verfahren aus

Der Berliner Verfassungsgerichtshof hat die Prüfung des umstrittenen Mietendeckels ausgesetzt. Man wolle zunächst den Ausgang der anhängigen Verfahren dazu beim Bundesverfassungsgericht abwarten, teilte das höchste Berliner Gericht am Donnerstag mit.

mehr ...