9. Mai 2014, 15:43
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PwC: Erhöhte EEG-Umlage für 2015 unnötig

Nach dem jahrelangen Anstieg der Kostenumlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) zeichnet sich laut einer Untersuchung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC PricewaterhouseCoopers eine Stabilisierung der Abgabe für den Ausbau regenerativer Energien ab.

WindSolar750 in PwC: Erhöhte EEG-Umlage für 2015 unnötig

PwC-Studie zur Höhe der EEG-Umlage

 

Die EEG-Umlage dient dazu, die höheren Vergütungen für regenerative Energien durch die Stromkonsumenten zu finanzieren. Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC prognostiziert für das Jahr 2015 eine EEG-Umlage in Höhe von 6,22 Cent pro Kilowattstunde Strom. Damit werde sie voraussichtlich geringfügig unter dem Wert von 6,24 Cent bleiben, den Verbraucher und Unternehmen im laufenden Jahr bezahlen müssen.

Als Grund für die Stabilisierung nennt PwC, dass die Einnahmen durch die gegenwärtige EEG-Umlage im Moment ausreichen, um den Ausbau der regenerativen Energien zu finanzieren und sogar noch einen Überschuss zu erwirtschaften. Auf dem EEG-Umlagekonto, das Einnahmen und Ausgaben für die Einspeisung der erneuerbaren Energien gegenüberstellt, zeichnet sich derzeit eine positive Entwicklung ab. Ende April lag das Konto danach mit über 1,6 Milliarden Euro im Plus.

Positiver EEG-Kontostand

Im Oktober 2014 werde dann die Höhe der EEG-Umlage für das kommende Jahr festgelegt: “Die finanzielle Ausgangsbasis ist deutlich besser als in den Vorjahren. Im September 2012 lag das Defizit auf dem EEG-Umlagekonto bei 2,6 Milliarden Euro, 2013 waren es 2,2 Milliarden Euro, die durch eine Erhöhung der Umlage im folgenden Jahr wieder ausgeglichen werden mussten. Nun rechnen wir Ende September 2014 mit einem leicht positiven EEG-Kontostand von 200 Millionen Euro”, sagt Dr. Norbert Schwieters, Global Energy Leader bei PwC.

Nach Berechnungen von PwC braucht daher die EEG-Umlage für das kommende Jahr nicht erhöht zu werden, obwohl die Menge an regenerativ erzeugtem Strom 2015 voraussichtlich um rund zehn Prozent steigen wird.

Foto: Shutterstock

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