Anzeige
Anzeige
2. November 2015, 07:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Starkes Privatkundengeschäft treibt BNP Paribas an

Die französische Großbank BNP Paribas bleibt dank eines starken Privatkundengeschäfts in der Erfolgsspur. Im dritten Quartal wuchs der Überschuss um knapp 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 1,83 Milliarden Euro, wie das Institut am Freitag in Paris mitteilte.

Starkes Privatkundengeschäft treibt BNP Paribas an

BNP Paribas bleibt dank eines starken Privatkundengeschäfts in der Erfolgsspur.

Das war besser als von Analysten erwartet. BNP-Aktien legten bis zum frühen Nachmittag gut zwei Prozent zu und zählten damit zur Spitzengruppe an der Pariser Börse. Dabei profitierte der Konzern von der Wirtschaftserholung in Europa. Dadurch stieg die Kreditnachfrage leicht an. Zudem musste die Bank weniger für faule Kredite zurücklegen.

So kletterte der Vorsteuergewinn im Privatkundengeschäft der Bank in den Euroländern um 9,5 Prozent auf 977 Millionen Euro. Die Sparte für das internationale Geschäft, in der die Bank unter anderem ihre Bankaktivitäten in den USA und der Türkei sowie die Vermögensverwaltung bündelt, steigerte ihren Gewinn ebenfalls um knapp 10 Prozent auf fast 1,3 Milliarden Euro.

Reaktion auf immer strengere Kapitalanforderungen

Dagegen mussten die Franzosen im Investmentbanking trotz höherer Erträge im Handelsgeschäft deutlich Federn lassen. Der Vorsteuergewinn der Sparte ging um mehr als ein Fünftel auf 624 Millionen Euro zurück. Die Franzosen schrumpfen ebenso wie die Deutsche Bank ihr Handelsgeschäft als Reaktion auf die immer strengeren Kapitalanforderungen.

Zudem musste die Bank einige Geschäfte im Rohstoff- und Energiebereich einstellen. Hintergrund ist der vor gut einem Jahr mit den USA getroffenen Vergleich wegen Verstößen gegen Handelssanktionen bei Geschäften mit dem Sudan, dem Iran und Kuba. Damals erklärte sich BNP nicht nur zur Zahlung von fast neun Milliarden Dollar Strafe bereit, sondern musste auch andere Einschränkungen akzeptieren.

Die Kapitalpuffer verbesserten sich nun leicht. So wuchs die harte Kernkapitalquote in den vergangenen drei Monaten um 0,1 Prozentpunkte auf 10,7 Prozent, die Verschuldungsquote (Leverage Ratio) stieg ebenfalls um 0,1 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent.

Quelle: dpa-Afx

Foto: Tupungato / Shutterstock.com

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Thomas Bischof neu im Vorstand der Württembergischen

Thomas Bischof, derzeit Leiter Konzernentwicklung bei Munich Re, übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli die Verantwortung bei den Versicherungstochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergischen. Zudem ist nach Angaben des Unternehmens beabsichtigt, dass er im Laufe des Jahres 2018 zu deren Vorstandschef berufen und als Geschäftsfeldleiter Versicherungen ins Management Board der W&W-Gruppe einziehen wird.

mehr ...

Immobilien

Offener Immobilienfonds Hausinvest erwirbt Seattle-Zentrale von Facebook

Die Commerz Real hat den Büroneubau Dexter Station in Seattle im US-Bundesstaat Washington für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben. Das Objekt ist mit einem Vertrag über zehn Jahre an Facebook vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Neuer Head of Global Sales bei Schroders

Schroders ernennt Daniel Imhof zum neuen Head of Global Sales. Mit der neu geschaffenen Position will das Haus auf die immer komplexer werdenden Kundenbedürfnisse sowie auf die steigende Nachfrage nach Fachkenntnissen eingehen.

mehr ...

Berater

Emerging Markets: Der Staub legt sich

Die Aktienmärkte der Schwellenländer haben schwierige Zeiten hinter sich. Einst gefeiert, dann geschmäht – so lassen sich die letzten zehn Jahre zusammenfassen. Nach und nach werden die guten Perspektiven aber wieder klarer. Gastkommentar von Marc Hellingrath, Union Investment

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Nachteile durch komplizierte Bauverträge

Richtet sich ein Bauvertrag nicht allein nach dem BGB sondern enthält zusätzlich Klauseln des VOB/B, wird er für Laien schnell unverständlich. Das Baufinanzierungsportal Baufi24 rät Bauherren zur Vorsicht.

mehr ...