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14. Juli 2016, 09:38
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Airbus-Chef baut bei A380 weiter auf Emirates

Airbus-Chef Fabrice Brégier hofft für die Zukunft des Riesenfliegers A380 auch nach der geplanten Produktionskürzung weiter auf die arabische Fluglinie Emirates.

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Größte A380-Kundin ist Emirates, die allein 140 Maschinen des Typs bestellt und mehr als 70 bereits in Betrieb hat.

“Irgendwann muss Emirates ihre Flotte erneuern und will auch weiter wachsen. Wenn die Gesellschaft das in ein paar Jahren bestätigt, müssen wir die Produktion wieder hochfahren”, sagte der Manager am Mittwoch vor Journalisten auf der Farnborough Airshow. Auch die Entwicklung einer spritsparenden Neuauflage A380neo schloss er nicht aus. Statt mit sparsameren Triebwerken könne man mit einer verbesserten Aerodynamik beginnen.

Airbus hatte am Dienstagabend angekündigt, die Produktion der A380 wegen fehlender Bestellungen ab 2018 auf nur noch zwölf Maschinen pro Jahr zu kappen. Im vergangenen Jahr hatte der Hersteller noch 27 Jets des Typs ausgeliefert und dabei gerade so schwarze Zahlen geschrieben. Seit Jahren hat keine Airline mehr eine größere Zahl A380 bestellt. Von den bisher insgesamt georderten 319 Maschinen sind noch 126 auszuliefern.

Verluste in Grenzen halten

Brégier will nun die Fixkosten senken und die A380-Teams umorganisieren, um die Verluste in Grenzen zu halten. Die roten Zahlen bei der A380 dürften für Airbus auch bei der gekappten Produktion “nicht erheblich” ausfallen, sagte er. Viele Arbeitsplätze sieht er dabei nicht in Gefahr. Sie würden bei stärker gefragten Flugzeugtypen oder in anderen Bereichen des Airbus-Konzerns benötigt.

Größte A380-Kundin ist Emirates, die allein 140 Maschinen des Typs bestellt und mehr als 70 bereits in Betrieb hat. Emirates-Chef Tim Clark ist auch der größte Interessent einer A380neo. Allein auf einen Großkunden will sich Airbus bei einer Weiterentwicklung aber nicht verlassen. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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