26. Juli 2016, 13:39
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Reedereien weiterhin im Tief

Die deutschen Reeder erwarten nach einer aktuellen Umfrage in den nächsten zwölf Monaten keine Besserung ihrer Lage. Nur 27 Prozent von mehr als 100 befragten Führungskräften rechnen mit steigenden Charterraten für Schiffe, 39 Prozent mit steigenden Frachtraten, teilte die Unternehmensberatung PWC mit.

Ralf Nagel 1 Foto Frank Krems Alle Nutzungsrechte VDR in Reedereien weiterhin im Tief

Ralf Nagel, geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VDR

Dennoch laufen die Modernisierung der Flotten und die Digitalisierung weiter: Rund 70 Prozent der Reeder wollen neue oder gebrauchte Schiffe kaufen, mehr als 80 Prozent verkaufen Schiffe oder verschrotten sie. Um die notwendigen Investitionen zu finanzieren, bemühen sich die Reedereien zunehmend um Kapital ausländischer Fonds.

“Digitalisierung, Finanzierung, Umweltschutz: diese Themen entscheiden über die Zukunftsfähigkeit der deutschen Handelsschifffahrt und werden deshalb von den Führungskräften in einem anhaltend schwierigen Marktumfeld angepackt”, kommentierte Ralf Nagel, geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des Verbands Deutscher Reeder (VDR), die Ergebnisse der PWC-Studie.

Kooperationen mit US-Fonds

“Um digitale Innovationen für den Schiffs- und Reedereibetrieb erfolgreich zu entwickeln und einzuführen, stellen sich deutsche Reedereien noch internationaler auf. Die Zurückhaltung von deutschen Banken bei der Schiffsfinanzierung erzwingt eine stärkere Orientierung hin zu neuen Partnern”, so Nagel weiter.

Beispiele für diese Entwicklung seien Kooperationen mit indischen Software-Entwicklern, US-amerikanischen Fonds und chinesischen Banken. (dpa/kb)

Foto: VDR

 

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Kleinlein: “Sehen in Frau von der Leyen eine Chance auf eine starke Kommissionspräsidentin”

Der Bund der Versicherten e. V. sieht die Wahl von Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin mit vorsichtigem Optimismus in Sachen Altersvorsorge. So hat Frau von der Leyen als ehemalige Bundesministerin für Arbeit und Soziales Erfahrung im Bereich Altersvorsorge.

mehr ...

Immobilien

Anstieg um 95 Prozent oder Rückgang um 19 Prozent: Hauspreise in NRW klaffen weiter auseinander

Obwohl Lennestadt und Düsseldorf nur 90 Kilometer Luftlinie trennen – bei Angebotspreisen für Häuser liegen zwischen den beiden Städten Welten. Die Schere der Immobilienpreise in Nordrhein-Westfalen (NRW) hat sich in den vergangenen 5 Jahren sogar noch weiter geöffnet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von immowelt.de, in der Hauspreise der Städte mit mehr als 20.000 Einwohnern in Nordrhein-Westfalen untersucht wurden.

mehr ...

Investmentfonds

ÖKOWORLD bietet Eltern und Großeltern den passenden politischen Investmentfonds

Der Zusammenschluss „Parents for Future“ ist eine wirkungsvolle Initiative, die jungen Menschen der “Fridays für Future”-Bewegung in ihren Forderungen nach einer konsequenten Klima- und Umweltschutzpolitik unterstützt. Der ROCK ´N `ROLL FONDS von ÖKOWORLD ist als erster Elternfonds der Welt ist genau für diese Community gemacht.

mehr ...

Berater

Blockchain: Den Anschluss verloren

Während der Fußball-Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr zeigte sich, dass Deutschland momentan im viel zitierten Lieblingssport nur noch zum unteren Durchschnitt gehört. Neue Ansätze sollen die entstandene Lücke zur Weltspitze wieder schließen. Ähnlich verhält es sich im Bereich Wirtschaft: Was beispielsweise das Thema Blockchain betrifft, gilt es für die Bundesrepublik noch einiges nachzuholen. Ein Kommentar von Matthias Strauch, Vorstand der Intervista AG.

mehr ...

Sachwertanlagen

Aberdeen Standard Investments nimmt schwedische Immobilien ins Portfolio

Aberdeen Standard Investments (ASI) hat seinen paneuropäischen Wohnimmobilienfonds Aberdeen Pan-European Residential Property Fund (ASPER) SICAV-RAIF mit dem Kauf eines Portfolios neuer Wohnimmobilien in Schweden erweitert. Mit dieser jüngsten Akquisition ist das Fondsportfolio nun über sechs Länder und 27 verschiedene Anlagen diversifiziert und hat ein Vertragsvolumen von über 750 Mio. Euro erreicht.

mehr ...

Recht

Testament: Warum es bei Patchwork-Familien ein Muss ist

Stief- und Patchwork-Familien sind längst keine Seltenheit mehr, sondern für viele Menschen ist es der Alltag. Warum für diese Familienkonstellationen ein Testament unabdingbar ist. Interview mit Cornelia Rump, Fachanwältin für Erbrecht, in einem Interview mit der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“.

mehr ...