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13. Juni 2017, 12:24
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Gefährdet Geldnot die Sicherheit?

Die Schifffahrt ist so sicher wie noch nie. Die Zahl der Schiffshavarien ging 2016 weiter zurück, teilte die Allianz-Spezialversicherungsgesellschaft AGCS am Dienstag in München mit. Doch neue Risiken drohen.

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Häufige Ursache für Havarien: Schwere See

Im vergangenen Jahr gingen demnach weltweit 85 Schiffe verloren. Das seien 16 Prozent weniger als im Vorjahr und lediglich halb so viele wie noch vor zehn Jahren.

In der Mehrzahl der Fälle sind die Schiffe gesunken, oft bei schwerer See. Sie können aber auch ausgebrannt oder nach einer Havarie so stark beschädigt sein, dass sie verschrottet werden müssen. Die Zahl der Schiffsunglücke verringerte sich ebenfalls leicht um vier Prozent auf 2.611.

Wirtschaftliche Notlage als Risiko

“Obwohl der langfristige Abwärtstrend bei den Totalschäden ermutigend ist, gibt es keinen Anlass, sich zurückzulehnen”, sagte Baptiste Ossena von der AGCS. “Die Schifffahrt ist mit neuen Risiken konfrontiert.” Dazu zähle vor allem die wirtschaftliche Notlage der Branche. Insolvenzen nehmen zu und bei hohen Schulden und sinkenden Erträgen versuchten Reedereien, die Kosten für Wartung, Schulung und Besatzungsstärke zu senken.

Niedrige Sicherheitsstandards seien in Teilen Asiens ein Problem. Mehr als ein Viertel der Totalschäden entfallen auf Südchina, Indochina, Indonesien und die Philippinen. Zweitgefährlichste Ecke der Schifffahrt sind das östliche Mittelmeer und das Schwarze Meer. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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