14. September 2019, 10:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Chatters: „Es kommt alles auf die Forward Guidance an”

Es kommt alles auf die Forward Guidance an. Die EZB hat sich darauf geeinigt, die Zinssätze auf dem aktuellen oder niedrigeren Niveau zu halten und im Rahmen des Ankaufprogramms weiter Anleihen zu kaufen, bis sich die Inflationsaussichten wieder annähern und sich stabilisieren. Ein Kommentar von Nick Chatters, Investment Manager bei Kames Capital.

Anleihen in Chatters: „Es kommt alles auf die Forward Guidance an

Sie nennen die “zugrunde liegende Inflation” als das Maß, das sie gerne angenähert sehen würden. Das sind so einige Anleihen, die sie kaufen müssen, um das Inflationsziel von 2% zu erreichen!

Kein Interesse, darüber zu diskutieren

Draghi äußerte sich außerdem zur Aufhebung der selbst auferlegten ISIN-Grenzwerte, bei denen die EZB bis zu 33% jeder Anleiheemission kaufen kann.

Er erklärte, sie hätten kein Interesse darüber zu diskutieren. Der Markt hat dies als weniger friedlich aufgenommen als erwartet. Doch stimmt dies mit der mechanischen Aussage zur Forward Guidance überein?

Wird die EZB die Anleihenkäufe einstellen, wenn sie die ISIN-Grenze erreicht haben, und zugeben, dass sie es versäumt haben, den Inflationsausblick zu ändern?

“Für den Augenblick zufriedenstellend”

Meiner Meinung nach ist es sehr wahrscheinlich, dass er dies der neuen Präsidentin Christine Lagarde, überlassen wird, wenn sie den Vorsitz übernimmt. Für den Augenblick ist es zufriedenstellend, “long peripheral spread” und die Inflation in der Eurozone beizubehalten.

 

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

GLS lässt Daten künftig von Blau Direkt pflegen

Der Hamburger Gewerbeversicherungsmakler Gossler, Lübbers & Stahl (GLS) nutzt künftig Datenpflegedienste des Lübecker Maklerpools Blau Direkt.

mehr ...

Immobilien

Megatrend Smart Cities: Wie Anleger davon profitieren können

Unsere Städte befinden sich im Wandel. Der Megatrend der Zukunft, die Urbanisierung, hat schon längst eingesetzt. Das stellt uns vor immer mehr neue Herausforderungen, die einen Wandlungsprozess in Richtung intelligenter Städte (Smart Cities) anstoßen. Für Anleger bieten Smart Cities aber auch interessante Chancen – wenn sie auf Unternehmen setzen, die ihre Aktivitäten auf diese Wandlungsprozesse ausgerichtet haben. Die Fürpaß-Peter-Kolumne

mehr ...

Investmentfonds

Amundi bringt drei neue Klima-ETFs

Der Vermögensverwalter Amundi hat sein Angebot nachhaltiger Investments mit der Lancierung drei neuer ETFs weiter ausgebaut, die die Paris-abgestimmten EU-Benchmarks (EU Paris-Aligned Benchmarks – PAB) abbilden. Die Benchmarks sollen helfen, das Ziel des Pariser Klimaabkommens – die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 2°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau – zu erreichen. Die ETFs werden zu sehr wettbewerbsfähigen laufenden Kosten ab 0,18 Prozent p.a. angeboten.

mehr ...

Berater

Hypoport legt im ersten Halbjahr kräftig zu

Der Finanzdienstleister Hypoport hat im ersten Halbjahr von einer hohen Nachfrage nach Krediten profitiert. So zog das Transaktionsvolumen auf der Plattform Europace, einem Kreditmarktplatz für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite, um 31 Prozent auf fast 42 Milliarden Euro an.

mehr ...

Sachwertanlagen

Deutsche Finance konzentriert institutionellen Vertrieb in der Schweiz

Die DF Deutsche Finance Capital Markets GmbH mit Sitz in Zürich verantwortet zukünftig das Capital Raising bei institutionellen Investoren. Kernaufgabe ist die Koordination und Durchführung der internationalen Distribution aller institutionellen Investitionsstrategien der Deutsche Finance Group.

mehr ...

Recht

Insolvenzen: Die Oktober-Welle abschwächen

Die Insolvenz-Zahlen für den April 2020 sagen nichts aus über die tatsächliche Zahlungsfähigkeit der Unternehmen in der Corona-Krise. Im Herbst steigt die Zahl der Insolvenzen voraussichtlich sprunghaft. Sicher kann der Staat nicht alle Firmen retten – und künstlich am Leben gehaltene Zombie-Firmen will niemand. Eine Insolvenzwelle würde aber auch den Bankensektor bedrohen. Anstelle von noch größeren Not-Krediten sollten die rückzahlbaren Liquiditätshilfen unter bestimmten Bedingungen in Zuschüsse umgewandelt werden.

mehr ...