Cron (HSBC): „Niedrige Kerninflation spricht für sich“

Eigentlich sollte es für Anleger derzeit rundlaufen. Nach der Schwächephase Ende 2018 scheint die globale Wirtschaft auf einen nachhaltigen Stabilisierungskurs zu sein. Die langfristigen Aussichten für die Konjunktur und für die Börse sind gut. Wäre da nicht der Handelskonflikt zwischen den USA und China, der für Unruhe sorgt. Ein Gastbeitrag von Axel Cron, Chefanlagestratege HSBC Global Asset Management Deutschland.

Dr. Axel Cron, Chefanlagestrategie HSBC Global Asset Management Deutschland, sieht positive Konjunktursignale.

Für Anleger werden die Zeiten unruhiger. Auf monatelange kräftige Kursgewinne an den Börsen folgten jüngst schmerzhafte Rückschläge. Die Wall Street verzeichnete in der zweiten Maiwoche gar den schwächsten Handelstag seit rund vier Monaten.

Zwischenzeitlich erholten sich die Kurse zwar wieder, auch der langfristige Aufwärtstrend scheint noch nicht gebrochen. Doch der Kursrückgang hat gezeigt, dass Investoren äußerst nervös auf politische Entwicklungen reagieren.

Bevorstehende Belebung des Welthandels

Die neuesten Volten im Handelsstreit zwischen den USA und China haben Investoren sichtlich auf dem falschen Fuß erwischt, hatten sich zuletzt doch die Anzeichen für eine Stabilisierung der globalen Wirtschaft gemehrt. Vor allem aus Asien waren positive Impulse gekommen.

Die jüngste Erholung der Importe Chinas und weiterer asiatischer Länder sprachen für eine bevorstehende Belebung des Welthandels. Auch der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe und die Kreditvergabe hatten positiv überrascht.

Seite 2: Trotz allem: Positive Konjunktursignale

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