Biden-Regierung genehmigt ersten Windpark vor US-Küste

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Aquinnah, Martha's WVneyard, USA: In diesem Küstenabschnitt soll der Offshore-Windpark entstehen.

Nach jahrelangem Hickhack ist der Weg für den ersten großen Windpark vor der US-Küste frei. Die Regierung von Präsident Joe Biden erteilte dem umstrittenen Projekt Vineyard Wind am Dienstag die abschließende Genehmigung. Die Anlage soll vor der Küste New Englands entstehen und bis zu 84 Windturbinen umfassen.

Vineyard Wind soll nach Angaben der Regierung 3600 Jobs schaffen und Strom für 400 000 Haushalte und Unternehmen liefern. Das Projekt ist ein wichtiger Baustein von Bidens Plänen zum Ausbau Erneuerbarer Energien. Unter seinem Vorgänger Donald Trump hatte es keine Chance.

Die Idee für den Windpark nahe der beliebten Ferienregion um die Inseln Martha’s Vineyard und Nantucket im Bundesstaat Massachusetts gibt es schon seit vielen Jahren. Der Widerstand von Anwohnern, gewerblichen Fischern und politischen Gegnern war jedoch groß.

Vineyard Wind ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Fondsgesellschaft Copenhagen Infrastructure Partners und der Iberdrola Tochter Avangrid. Als Lieferant von Stromübertragungskomponenten ist auch Siemens Energy dabei. Die Turbinen kommen von General Electric. (dpa-AFX)

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