Wohnimmobilienmarkt: Steigende Preise und deutlich sinkende Angebote

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Der SprengnetterONE Index erreicht in der 47. KW mit einem Indexwert von 120,2 (Vorwoche: 116,2) einen neuen diesjährigen Rekordwert. Die Anzahl der Wertermittlungen und damit auch die Finanzierungsaktivitäten der Kreditinstitute steigen nunmehr in der siebten Woche in Folge stark an. Gegenüber Anfang Oktober (40. KW) kann ein Plus von 30 % verzeichnet werden.

Der Index beschreibt die Anzahl der von Kreditinstituten durchgeführten Immobilienbewertungen und ist daher ein guter Indikator für die echte Marktaktivität, also ob Wohnimmobilien nicht nur angeboten, sondern auch wirklich verkauft werden.

Die Angebotszahlen sind in den letzten 14 Tagen sowohl in Bezug auf Miete als auch auf Kauf deutlich zurückgegangen. Die Anzahl der angebotenen Kaufobjekte ist in Deutschland gesamt um vier Punkte auf einen Indexwert von rund 99 gefallen; in den zehn gesondert analysierten Großstädten Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart ist das Absinken der Fallzahlen noch stärker. Hier sank der Index von zuletzt 112 auf nun 100. Selbiges gilt für Mietobjekte. Die Indexwerte liegen in den beobachteten Städten bei 106 (vor zwei Wochen noch 125), in Deutschland insgesamt bei 111 (vor zwei Wochen noch 130).

Die Preise hingegen sind gestiegen. Mit rund 5.500 €/m² haben die Preise in den Großstädten wieder das Niveau von vor einem Monat erreicht. Bundesweit gesehen stiegen die Preise ebenfalls von zuletzt rund 2.400 €/m² auf nun rund 2.600 €/m². 

Die durchschnittlichen Mieten der inserierten Wohnungen sind in den analysierten Großstädten sehr stark gestiegen. Sie liegen dort nun bei durchschnittlich rund 13,10 €/m². In gesamt Deutschland sind die Mieten dagegen weiterhin bei rund 8,90 €/m² stabil geblieben. 

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