Deutsche Investment steigert AuM um mehr als 20 Prozent

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Enver Büyükarslan, Gesellschafter der Deutsche Investment KVG

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) Deutsche Investment hat ihren Wachstumskurs auch im Jahr 2020 beibehalten und sich nach eigenen Angaben in allen Geschäftsbereichen erfolgreich entwickelt. Die Zahl der verwalteten Sondervermögen stieg auf sieben Immobilien-Spezial-AIF. Auch das eingeworbene Eigenkapitalvolumen legte zu.

Die Summe der von der Gesellschaft verwalteten Vermögenswerte erhöhte sich zum 31. Dezember 2020 um mehr als 20 Prozent auf rund 1,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,5 Milliarden Euro), teilt die Deutsche Investment mit. Im Verbund mit der EB Group beliefen sich die Assets under Management (AuM) zum Jahresende auf rund 1,9 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,6 Milliarden Euro).

Das Produktportfolio umfasste zum Jahresende 2020 sieben Immobilien-Spezial-AIF sowie ein Individualmandat für einen institutionellen Investor in der Assetklasse Wohnen. Neben fünf Wohnimmobilien- und einem Büroimmobilienfonds gehört dazu auch der 2020 neu an den Markt gebrachte Einzelhandelsimmobilienfonds „Deutsche Investment – Food Retail I“, der sich auf Investitionen in lebensmittelgeankerte Nahversorgungs- und Fachmarktzentren, Lebensmittelvollsortimenter sowie Discounter fokussiert. Für die in der Platzierung befindlichen Immobilien-Spezial-AIF sowie das Individualmandat wurde 2020 Eigenkapital in Höhe von 366 Millionen Euro eingeworben (Vorjahr: 314 Millionen Euro).

Das im Kalenderjahr 2020 realisierte Transaktionsvolumen auf Basis der Kaufpreise betrug rund 510 Millionen Euro (Vorjahr: 436 Millionen Euro). Zu den maßgeblichen Transaktionen des Jahres 2020 zählten der Ankauf eines Gebäudeensembles in Hamburg-Barmbek mit einem Ankaufsvolumen von rund 55 Millionen Euro und der Erwerb eines Immobilienportfolios an den Standorten Köln und Düsseldorf mit einem Gesamtvolumen von rund 52 Millionen Euro. Letzterer stellt zugleich einen wesentlichen Meilenstein im Zuge der weiteren Expansion und regionalen Diversifikation von Deutsche Investment dar. Mit dem Ankauf des Altmarkt Karrees in Dresden folgte zudem bereits kurz nach dem Jahreswechsel 2020/2021 eine weitere bedeutende Neuerwerbung.

73 Prozent Wohnungen

Wie bereits in den Vorjahren entfiel der größte Anteil des Transaktionsvolumens mit 73 Prozent auf die Assetklasse Wohnimmobilien, gefolgt von Büroimmobilien mit einem Anteil von rund 16 Prozent und der im Portfolio noch sehr jungen Assetklasse Nahversorgung mit rund 11 Prozent. Erst Ende 2019 wurde das Geschäftsfeld Nahversorgung, für das die DIR Deutsche Investment Retail mit ihrem spezialisierten Team steht, aufgebaut. Für den Fonds „Deutsche Investment – Food Retail I“ wurden bereits im ersten Jahr der Auflage Objekte mit einem Gesamtwert von über 60 Millionen Euro erworben, ab 2021 wird das Transaktionsvolumen deutlich steigen.

Das Wachstum der Geschäftsaktivitäten von Deutsche Investment wurde durch einen weiteren Ausbau ihrer personellen Ressourcen flankiert. Zum Jahresende stieg die Anzahl der Teammitglieder im Verbund mit EB Group an den Standorten Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Nürnberg und Dresden auf 210 (Vorjahr: 170).

„Mit der Etablierung unserer neuen Schwestergesellschaft DIR Deutsche Investment Retail am Markt und ersten Investitionen in Wohnimmobilien an den Standorten Köln und Düsseldorf haben wir im Jahr 2020 wesentliche Grundlagen für das weitere erfolgreiche Wachstum geschaffen und unser Produktangebot weiter diversifiziert“, sagt Enver Büyükarslan, Gesellschafter der Deutsche Investment KVG. „Dabei haben sich gerade unter den Bedingungen der pandemiebedingten Einschränkungen unsere Assetklassen Wohnen und Nahversorgung als sehr solide und stabil erwiesen. Durch unseren bundesweiten und bewährten Marktzugang werden wir unsere Ankaufsdynamik im Sinne unserer Anleger beibehalten, sodass wir im laufenden Geschäftsjahr nahtlos an die Erfolge von 2020 anknüpfen können.“

Foto: Deutsche Investment

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