Schroders kauft erstes Objekt für offenen Fonds

Schroders KVG-Geschäftsführer Nils Heetmeyer vor dem Hintergrund einer Hochhaus-Silhouette
Foto: Schroders
Nils Heetmeyer, Geschäftsführer der Schroder Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH

Für seinen kürzlich neu aufgelegten offenen Immobilienfonds „Schroders Immobilienwerte Deutschland“ hat die Schroder Real Estate KVG mbH das erste Investment getätigt und einen Büroneubau in Berlin-Tiergarten erworben.

Der im Jahr 2020 erbaute Bürokomplex liegt einer Mitteilung von Schroders zufolge in der City-West zwischen Hauptbahnhof und Kurfürstendamm und grenzt direkt an die größte innerstädtische Parkanlage Europas, den Tiergarten.

Berlin ist für den Fonds demnach einer der wichtigsten Zielmärkte in Deutschland. Neben vielversprechenden Renditen erfülle das Gebäude die strengen Nachhaltigkeitsanforderungen für den nach Artikel 8 Offenlegungsverordnung (SFDR) eingestuften Fonds. Der hochwertige Neubau hat der Angaben zufolge einen niedrigen Energieverbrauch (KfW Effizienzhaus 70). Eine Green-Building Zertifizierung ist laut Schroders ebenfalls in Kürze zu erwarten. „Die Flächen sprechen zudem zahlungskräftige Mietergruppen wie Anwälte und Agenturen an, was eine hohe Vermietungsquote zu gehobenen Mietniveaus sowie gute Wiedervermietungsaussichten erwarten lässt“, so das Unternehmen.

Der „Schroders Immobilienwerte Deutschland“ ist eines der ersten neuen OIF-Produkte auf dem deutschen Markt nach Ausbruch der Covid 19 Pandemie. Die Anlagestrategie konzentriert sich auf Objekte, die flexibel die aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Mieter erfüllen können. Darüber hinaus legt das Fondsmanagement auf die Einhaltung umfassender ESG-Standards ein besonderes Augenmerk, um die langfristige Relevanz der Immobilien für die Mieter zu gewährleisten und somit langfristig nachhaltige Erträge und Werte für die Anleger zu schaffen.

Fokus auch auf ökologische und soziale Merkmale

Die Strategie des Fonds ist auf den Erwerb von Immobilien in deutschen Metropolregionen ausgerichtet, die von Megatrends wie der anhaltenden Urbanisierung und der demografischen Veränderung besonders profitieren. Dabei fokussiert sich das Fondsmanagement unter der Leitung von Nils Heetmeyer, Geschäftsführer der Schroder Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, auf Immobilien, die sich in der Pandemie als sehr robust gezeigt haben. Dazu zählen vor allem Logistik- und Wohnimmobilien sowie Büroflächen in A-Lagen. Als Produkt im Sinne von Artikel 8 der Verordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor der Europäischen Union (SFDR) fokussiert sich der Fonds bei seinen Investitionen zudem auf ökologische und soziale Merkmale und stellt dabei vor allem Energieeffizienz, Investitionen in Bildung und Pflege sowie soziale Gleichberechtigung in den Mittelpunkt. 

Nils Heetmeyer: „Für unseren neuen Fonds bietet der Markt eine große Chance, da sich die Immobilienlandschaft schnell anpassen muss, um den sich ändernden Präferenzen der Mieter hinsichtlich der Art und Weise, wie sie leben und arbeiten, gerecht zu werden. Wir konzentrieren uns bei unseren Investitionen auf Wirtschaftsräume, die sich als widerstandsfähiger gegenüber den jüngsten Veränderungen erwiesen haben, und auf Immobilien, die gut positioniert und flexibel sind, um eine breite Palette künftiger Mieteranforderungen zu erfüllen, so dass wir nachhaltige Erträge und langfristige Werte für unsere Investoren schaffen können.“

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