20. Juni 2014, 10:47
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Lacuna kritisiert Mindestabstandsregelung

Das auf Windkraftanlagen spezialisierte Emissionshaus Lacuna befürchtet im Zusammenhang mit der von der bayrischen Landesregierung beschlossenen Mindestabstandsregelung H10 Unsicherheiten hinsichtlich einer nachhaltigen, funktionierenden Energieversorgung in Bayern.

Shutterstock 115323511 in Lacuna kritisiert Mindestabstandsregelung

Die Verunsicherung aufgrund der höheren Mindestabstände wirkt sich laut Lacuna noch deutlicher aus als die geplante EEG-Novelle.

Die Regelung sieht vor, dass eine Windkraftanlage künftig das Zehnfache ihrer Höhe an Abstand zu den nächsten Wohnhäusern einhalten muss. Ein in der Regel 200 Meter hohes Windrad muss folglich zwei Kilometer von Wohnbebauung entfernt sein – derzeit liegen die Abstände in Bayern bei rund 1.200 Metern.

Energiewende vor dem Aus?

Die Verunsicherung aufgrund der höheren Mindestabstände wirkt sich laut Vertriebsdirektor Ottmar Heinen noch deutlicher aus als die bis dato nicht verabschiedete Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). So gehe es um die Frage, wie Windenergie-Projekte in Bayern künftig ausgestaltet sein können. Vor allem aber sei vor dem Hintergrund der Pläne des bayrischen Kabinetts die Frage nach der langfristigen Versorgungssicherheit des süddeutschen Bundeslandes zu stellen.

“Der weitere Windenergie-Ausbau stünde damit nahezu vor dem Aus. Gleiches gilt für die Energiewende, deren tragende Säule bis hierher die Windenergie war“, sagt Heinen. Technologien wie Photovoltaik könnten den fehlenden Windstrom nicht kompensieren.

Zwei weitere Projekte geplant

Lacuna will in diesem Jahr unabhängig von H10 noch mindestens zwei weitere Windenergie-Projekte realisieren. “Zudem haben wir kürzlich erst den Vertrieb jeweils eines Windparks in Zedtwitz und Stammbach gestartet, die Inbetriebnahme wird noch 2014 erfolgen”, so Heinen. (kb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

bAV-Reform: Garantieverzicht – die einzige Möglichkeit auf realen Zugewinn

Das Niedrigzinsniveau dürfte durch die Coronakrise und die Geldpolitik der EZB für das gesamte Jahrzehnt zementiert sein. Vor dem Hintergrund wird auch für die betriebliche Altersvorsorgung die Möglichkeit eines vollständigen Garantieverzichts diskutiert. Wie eine bAV-Reform aussehen müsste. Von Dr. Friedemann Lucius, Vorstandsvorsitzender des Instituts der Versicherungsmathematischen Sachverständigen für Altersversorgung (IVS).

mehr ...

Immobilien

Marc Drießen startet mit Bloxxter erste Token-Emission

Das Hamburger Start-Up Bloxxter kündigt den Start seines ersten Projekts „Städtisches Kaufhaus und Reclam-Carrée Leipzig“ an. Die Emission hat ein beachtliches Volumen und erfolgt rein digital, soll aber auch freie Finanzvermittler einbinden. Dahinter steht ein bekanntes Gesicht in der Sachwertbranche.

mehr ...

Investmentfonds

Wie Privatanleger vom Boom bei Homeoffice profitieren können

Die globale Multi-Asset-Investitionsplattform eToro startet ein neues Portfolio, das Privatanlegern ermöglichen soll, in eine Reihe von Unternehmen zu investieren, die wesentlich vom Boom “Remote Work”, also dem Arbeiten von zu Hause, profitieren.

mehr ...

Berater

Rekrutierung: “Am unternehmerischen Erfolg partizipieren”

Cash.-Interview mit Alexander Lehmann, Vorstand für Marketing und Vertrieb beim Maklerpool Fondskonzept, über erfolgreiche Methoden und Strategien bei der Rekrutierung von Nachwuchskräften.

mehr ...

Sachwertanlagen

LHI Gruppe erwirbt ersten Solarpark in Dänemark

Für einen seiner Investmentfonds für Institutionelle Investoren, hat der Asset Manager LHI aus Pullach i. Isartal im Norden Jütlands, etwa drei Kilometer vor der Küste, einen Solarpark vom Entwickler European Energy A/S erworben.

mehr ...

Recht

Weiterbildungspflicht – ohne Ausreden!

Das Verwaltungsgericht Ansbach hatte sich mit der Frage zu beschäftigen, ob der Gesellschafter-Geschäftsführer einer Maklerin in Franken absolvierte Weiterbildungszeiten nachweisen muss. Dieser hatte versucht, sich u.a. wegen eines abgeschlossenen zweiten juristischen Staatsexamens dagegen zu wehren. Das Verwaltungsgericht hat die Klage abgewiesen. Ein Beitrag von Rechtsanwalt Jürgen Evers

mehr ...