Anzeige
Anzeige
26. März 2015, 13:28
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Ohne Sachwerte wird der Kunde es nicht schaffen”

Ein abwechslungsreiches Programm hatte Veranstalter Jürgen Braatz (Ratingwissen) für die 110 Teilnehmer des 13. Fondsrating-Tags im Empire Riverside Hotel in Hamburg zusammengestellt. Die gesetzliche Regulierung, einzelne Assetklassen und die Perspektiven der Sachwertebranche standen dabei im Mittelpunkt.

13 FRT 24-Maerz 2015 Freudenberg Lesni in Ohne Sachwerte wird der Kunde es nicht schaffen

Über das Management von Flugzeuginvestments diskutierten (v.l.) Jens Freudenberg (Hannover Leasing) und Dr. Peter Lesniczak (Dr. Peters) mit Moderator Stefan Löwer (G.U.B. Analyse).

Zu Beginn referierte Helmut Schulz-Jodexnis (Jung, DMS & Cie.) über die Chancen von Direktinvestments und den Einfluss des geplanten Kleinanlegerschutzgesetzes. Die meisten Direktinvestments sind nach Inkrafttreten des Gesetzes Vermögensanlagen und unterliegen künftig dem Paragrafen 34 f Absatz 1 Nr. 3 Gewerbeordnung. Die entsprechende Erlaubnis wird zwingend erforderlich, Vermittler sollten sich rechtzeitig darum bemühen, rät Schulz-Jodexnis.

Als Folgen des neuen Gesetzes erwartet er einen sich weiter konsolidierenden Markt und seriösere Produkte, aber auch sinkende Renditen. Vor dem Hintergrund der niedrigen Zinsumfelds ist Schulz-Jodexnis jedoch überzeugt: “Ohne Sachwerte wird der Kunde es nicht schaffen.”

“Produkt besser den je”

Zehn Gründe, warum die Regulierung durch das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) mehr Sicherheit bringt, standen im Mittelpunkt des Vortrags von Eric Romba, Hauptgeschäftsführer des Sachwerteverbandes BSI. Als eines der wichtigsten Anlegerschutzinstrumente des KAGB bezeichnete er die Pflicht zur Beauftragung einer Verwahrstelle. Die Anlageskandale der Vergangenheit hätte es mit Verwahrstellen nicht gegeben, so Romba.

Er sieht Sachwerte infolge der Regulierung auf Augenhöhe mit anderen Finanzprodukten. Vertriebspartner könnten “ruhiger schlafen”, wenn die Regulierung von ihren Produktpartnern seriös umgesetzt werde. Mit dem KAGB im Rücken könne man neues Vertrauen bei den Kunden erzeugen. “Das Produkt ist besser denn je”, lautete Rombas Fazit. Es gebe “keinen vernünftigen Grund”, Sachwertanlagen nicht anzubieten.

Pläne von Lloyd Fonds im Fokus

Frank Ahrens (Lloyd Fonds) erläuterte die Pläne seines Unternehmens, mehrere Schiffsbeteiligungen zu einer größeren Einheit zusammenführen. In einem ersten Schritt wurde elf von Lloyd Fonds initiierten Schifffahrtsgesellschaften das Angebot gemacht, ihre Schiffsbetriebe einschließlich der Schiffe im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung in die Lloyd Fonds AG einzubringen. Die ersten Gesellschafterversammlungen fanden laut Ahrens am Dienstag dieser Woche statt.

Das Konzept sei nur im ersten Schritt auf Schiffsfonds von Lloyd Fonds beschränkt, erklärte Ahrens, der Gespräche mit anderen Initiatoren und Reedereien bestätigte. Es sei ausdrücklich vorgesehen, auch Schiffe anderer Häuser in die AG aufzunehmen.

Seite zwei: Diskussion über Flugzeugfonds

Weiter lesen: 1 2

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Börsen-Ausblick 2018 – Altersvorsorge – Immobilienmarkt Deutschland – Finanzvertrieb-Trends

Ab dem 14. Dezember im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Mylife reduziert die Überschussbeteiligung

Die Mylife Lebensversicherung senkt ihre laufende Verzinsung für das Jahr 2018 auf 2,6 Prozent, nach 2,8 Prozent im Vorjahr. Darüber hinaus wird ein Schlussüberschussanteil als Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven in Höhe von 0,15 Prozent gezahlt. Die Gesamtverzinsung beträgt 2,75 Prozent (2017: 2,95 Prozent).

mehr ...

Immobilien

Weniger Wohnungen in Deutschland genehmigt

Trotz des Nachfragebooms vor allem in Ballungsräumen ist die Zahl der Baugenehmigungen in den ersten zehn Monaten 2017 gesunken. Immerhin wurde ein leichter Zuwachs bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern verbucht.

mehr ...

Investmentfonds

EZB belässt Leitzinsen unverändert

Der Rat der Europäischen Zentralbank hat beschlossen, die Zinsen für Hauptrefinanzierungsgeschäfte, die Spitzenrefinanzierungsfazilität und die Einlagefazilität unverändert zu belassen. Auch bei der Fortsetzung des Anleihekaufprogrammes gibt es keine Überraschungen.

mehr ...

Berater

Finanzen 2018: Deutsche wieder optimistischer

Die Bundesbürger sind mit Blick auf ihre eigenen finanzielle Situation in den nächsten zwölf Monaten optimistischer als im vorigen Jahr. Das geht aus einer Studie im Auftrag der Postbank hervor. Die Zuversicht ist demnach jedoch nicht in allen Teilen der Gesellschaft gleich stark ausgeprägt.

mehr ...

Sachwertanlagen

G.U.B. Analyse: „A+“ für HEH Alicante

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse bewertet den Flugzeugfonds 21 „HEH Alicante“ der HEH Hamburger EmissionsHaus AG mit insgesamt 84 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A+).

mehr ...

Recht

Versicherungsanlageprodukte: Vermittlung nach Umsetzung der IDD

Die Umsetzung der europäischen Vertriebsrichtline IDD in deutsches Recht bringt auch neue Anforderungen an die Vermittlung von Versicherungsanlageprodukten mit sich. Konkrete Informationspflichten und Wohlverhaltensregeln ergeben sich aus der “Delegierten Verordnung” der EU.

mehr ...