9. März 2015, 08:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Schiffsmarkt: Kann die Politik helfen?

Da eine Markterholung auch weiterhin ausbleibt, erhofft sich die Schifffahrtsbranche Unterstützung vonseiten der Politik. Aus Sicht der Reeder könnte sie mehr unternehmen, als dies momentan der Fall ist.

Schiffsmarkt

Aus Sicht der Reeder könnte die Politik mehr unternehmen, als dies derzeit der Fall ist.

Eine dauerhafte Markterholung auf den Schifffahrtsmärkten ist nicht in Sicht, die Situation bleibt weiter angespannt:

“Die Auslastung der Schiffe ist nach wie vor völlig unbefriedigend. Die Erlöslage, gerade in der Containerschifffahrt, bleibt äußerst schwierig. Deswegen müssen die Unternehmen alle Möglichkeiten zur Kostensenkung nutzen, um im Markt zu bleiben”, klagte Ralf Nagel, geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VDR anlässlich der Vorstellung einer Schifffahrtsstudie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PwC).

“Mehr tun, um die Branche zu unterstützen“

Wie die Studie zeigt, gehören dazu der Verkauf von Schiffen und Investitionen in neue, kostengünstigere und effizientere Schiffe. Aber auch die Verlagerung von Unternehmensaktivitäten ins Ausland wird von immer mehr Unternehmen in Betracht gezogen.

“Wir müssen jetzt – wie in anderen europäischen Ländern auch – mehr tun, um die Branche besser zu unterstützen“, so Nagel. Diese Unterstützung erhofft man sich in erster Linie von der Politik.

Aus Sicht der Reeder könnte sie mehr unternehmen, als dies derzeit der Fall ist. “Ein Beispiel sind die sehr hohen Personalkosten an Bord eines Schiffes unter deutscher Flagge. Selbst im Vergleich zu unseren EU-Partnern Holland und Dänemark liegen diese bei uns um rund 45 Prozent höher”, bemängelt Hermann Ebel, Vorstandschef der Hansatreuhand Gruppe.

Seite zwei: Entbürokratisierung der deutschen Flagge

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 02/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Denkmalobjekte – Betriebsrente – Digital Day 2019

Ab dem 24. Januar im Handel.

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Versicherungen

DVAG: Gut abgesichert durch die fünfte Jahreszeit

Helau und Alaaf! Während des Karnevals geht es hoch her – manchmal etwas zu hoch. Wo ausgelassen gefeiert wird, steigt auch die Gefahr für Unfälle und Streitigkeiten. Was Jecken jetzt wissen sollten.

mehr ...

Immobilien

Höher, schneller, weiter: Immobilienpreise in Rekordhöhe

Niedrige Zinsen, parallel dazu allerdings auch eine steigende Darlehenshöhe. Im Durchschnitt nehmen Immobilienkäufer oder Hausbauer 239.000 Euro Kredit auf. Auch das Eigenkapital findet weiterhin Verwendung, zeitgleich steigt der Beleihungsauslauf.

mehr ...

Investmentfonds

So funktioniert die Blockchain

Kaum ein Artikel über die Technologien der Zukunft oder über Kryptowährungen kommt ohne den Begriff “Blockchain” aus. Doch was ist das überhaupt? Und hat die Technologie wirklich das Potenzial unsere Wirtschaft zu revolutionieren? Teil zwei der Cash.-Online-Reihe zum Thema Kryptowährungen; Gastbeitrag von Roland Leuschel und Claus Vogt, Krisensicherinvestieren.com

mehr ...

Berater

Neuer Unfallschutz für Handwerker

Der Münchener Verein bringt für selbständige und angestellte Handwerker mit der „PrivatUnfall“ eine neuen Unfallversicherung in drei Tarifvarianten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Deutsche Finance bündelt Haftungsdach und 34f-Vertrieb

Der Asset Manager Deutsche Finance Group führt die bestehenden Vertriebs-Tochtergesellschaften Deutsche Finance Consulting und Deutsche Finance Advisors unter der Deutsche Finance Solution als Kompetenzplattform zusammen.

mehr ...

Recht

Urteil: Nicht angeleinte Hunde können für Halter teuer werden

Hundehalter müssen nicht nur Schäden ersetzen, die ihr nicht angeleinter Hund anrichtet. Zu diesem Thema weist die Württembergische Versicherung nun auf eine Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Koblenz (1 U 599/18) hin.

mehr ...