19. Dezember 2016, 14:10
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

MPC Capital plant Investitionen in der Karibik

Der Hamburger Asset Manager MPC Capital plant den Aufbau einer Investmentplattform für Investitionen in Projekte für Erneuerbare Energien in der Karibik und beteiligt sich zunächst an einem Solarprojekt auf Jamaika.

MPC Capital Roman Rocke-Kopie in MPC Capital plant Investitionen in der Karibik

MPC-Vorstand Roman Rocke: “Die Region ist sehr attraktiv für Solaranlagen.”

“Als eines der ersten Projekte” beteilige sich MPC Capital an dem Solarkraftwerkprojekt “Paradise Park” im Karibikstaat Jamaika mit einer Spitzenleistung von 50 Megawatt (MWp), teilte das Unternehmen heute mit. Hierzu habe es ein Investmentvehikel geschaffen, das knapp 50 Prozent der Projektgesellschaft halten werde. MPC Capital selbst sei als Co-Investor beteiligt. Das gesamte Investitionsvolumen betrage rund 50 Millionen US-Dollar.

Die Solaranlage im Südwesten Jamaikas soll Mitte nächsten Jahres in den Bau gehen und 2018 ans Stromnetz angeschlossen werden, so die Mitteilung. Der Park werde bei Fertigstellung das größte und leistungsstärkste Photovoltaikkraftwerk des Inselstaats sein und über 20 Jahre mit der Jamaican Public Service Company (JPS) betrieben. Projektentwickler ist demnach in Kooperation mit einem lokalen Entwickler der unabhängige französische Energieproduzent Neoen, der auch die Mehrheit an der Projektgesellschaft halte.

“Das Paradise-Park Projekt ist ein wichtiger Meilenstein in der Umsetzung unserer Investmentstrategie für Infrastrukturprojekte in Schwellenländern”, sagte Dr. Roman Rocke, Vorstand der MPC Capital AG. “Die Region ist sehr attraktiv für den Bau von Solaranlagen. Die Stromerzeugungskosten in der Karibik liegen auf einem hohen Niveau, womit Erneuerbare Energien generell sehr wettbewerbsfähig sind. Paradise Park wird zudem einen wichtigen Beitrag zum Energiewandel in der karibischen Region leisten”, so Rocke weiter.

Der Begriff einer “Investmentplattform” ist offenbar in erster Linie ein Schlagwort. Die Plattform selbst habe keine Rechtsform, teilte MPC auf Nachfrage mit. Die Projekte würden als Special Purpose Vehicles (Zweckgesellschaften) ausschließlich institutionellen Investoren zugänglich gemacht. Privatanlegern stehe die Plattform nicht offen. (sl)

Foto: MPC Capital

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Diese Lebensversicherer punkten bei den Kunden

Die Versicherungsbranche steckt im digitalen Wandel. Gleichwohl sind nicht alle Versicherungssparten gleich gut für die digitale Kundennähe gerüstet. Insbesondere in der Lebensversicherung fällt es noch schwer, die passenden Antworten auf die Kundenwünsche zu finden. Die neue Service Value-Vergleichsstudie zeigt, welche Lebensversicherer bei den Kunden überzeugen.

mehr ...

Immobilien

Erhaltungssatzung: Münchner Immobilienbesitzer sollten Status ihrer Immobilie prüfen

Experten der Hausbank München eG, von Rohrer Immobilien und der Anwaltskanzlei Wagensonner empfehlen aktuell oder zukünftig von der Erhaltungssatzung der bayerischen Landeshauptstadt betroffenen Immobilienbesitzern ihr Objekt einem Statuscheck zu unterziehen.

mehr ...

Investmentfonds

“Ein gesetzlicher Schildbürgerstreich”

Mit drastischen Worten fordert der Vertriebsverband Votum ein Umdenken bei der BaFin-Aufsicht über Finanzanlagenvermittler und Stärkung des digitalen Verbraucherschutzes. Das Bundesfinanzministerium plane Millioneninvestition ohne verbraucherschützende Wirkung. Notwendige Handlungsfelder würden hingegen vernachlässigt. Die Votum-Erklärung im Wortlaut:

mehr ...

Berater

Aus für Thomas Cook in Deutschland

Vor knapp zwei Monaten stellte die deutsche Thomas Cook Insolvenzantrag. Jetzt herrscht Gewissheit. Für das Unternehmen als Ganzes gibt es keine Zukunft mehr.

mehr ...

Sachwertanlagen

Voigt & Coll. bringt Multi-Asset-Dachfonds mit Quadoro

Die V&C Portfolio Management GmbH & Co. KG, eine Beteiligung der Voigt & Coll. GmbH, hat die Vertriebszulassung der BaFin für ihren neuen Multi-Asset-AIF für Privatanleger erhalten.

mehr ...

Recht

Zwei Prozent sind genug

Die Bundesagentur für Arbeit wird in diesem Jahr voraussichtlich einen Überschuss von zwei Milliarden Euro verzeichnen. Der Bund der Steuerzahler fordert nun eine stärkere Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung und fordert zudem eine gesetzliche Kopplung von Beitragshöhe und Rücklage der Arbeitsagentur.

mehr ...