„Wir wollen nicht am, sondern mit dem Schiff verdienen“

Cash. sprach mit MST-Geschäftsführer Matthias M. Ruttmann über die beiden ersten KAGB-konformen Schiffsfonds seines Unternehmens, die in die Bulkcarrier MS „Marguerita“ und MS „Tanja“ investieren.

Matthias Mr. Ruttmann: "Die Resonanz auf den ersten Schiffsfonds nach KAGB war sehr positiv."
Matthias M. Ruttmann: „Wir wollten unseren Investoren die Möglichkeit geben, auch bei diesem Projekt dabei zu sein.“

Cash.: Herr Ruttmann, Ihr Unternehmen ist der erste Anbieter KAGB-konformer Schiffsfonds. Hat Sie das überrascht, nachdem andere Häuser bereits Ende 2014 neue Produkte angekündigt hatten?

Ruttmann: Ja, das hat uns durchaus überrascht, im positiven Sinn. Der Weg von der Registrierung der Kapitalverwaltungsgesellschaft bis hin zur Vertriebsgestattung durch die Bafin war enorm lang und steinig. Es war nicht unser vornehmliches Ziel, der Erste der Branche zu sein. Vielmehr wollten wir „nur“ unseren Investoren, die bereits in der Vergangenheit in andere Fonds mit uns investiert haben, wieder die Möglichkeit geben, auch bei diesem Projekt dabei zu sein. Natürlich freuen wir uns, dass das „Flex-Investment-Package“ auf breite öffentliche Resonanz stößt und gerne nehmen wir auch Neu-Investoren mit an Bord.

Andere Marktteilnehmer werden den Platzierungsverlauf Ihrer Beteiligungen genau beobachten. Sind Sie sich Ihrer Vorreiterrolle bewusst, wollen Sie Vorbild für die ganze Branche sein?

Es gibt schon die ersten Reeder, die die Prospektunterlagen angefordert haben. Es ist also nicht auszuschließen, dass diese unter Umständen vielleicht auch sehen wollen, wie das Investment im Lichte des KAGB konzipiert wurde. Wir maßen uns jedoch nicht an, Vorbild für eine Branche zu sein. Wir betreiben hier im nördlichen Bayern Schifffahrt noch im herkömmlichen Sinne, d.h. unser Ziel ist es, mit dem Schiff zu verdienen und nicht am Schiff.

Seite zwei: Spezial-AIF in Vorbereitung

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