MST läutet Comeback der Schiffsfonds ein

Die bayrische Reederei MST hat für die beiden Bulkcarrier MS „Marguerita“ und MS „Tanja“ die Vertriebszulassung der Bafin als Publikums-AIF erhalten. Beide Schiffe sind Neubauten des Typs Flexcarrier, die unter anderem für den Transport von Flüssigkaolin konzipiert wurden.

Die Bereederung der Schiffe soll durch die MST Mineralien Schiffahrt Spedition und Transport GmbH erfolgen.
Die Bereederung der Schiffe soll durch die MST Mineralien Schiffahrt Spedition und Transport GmbH erfolgen.

Die MS „Marguerita“ und die MS „Tanja“ werden für einen Zeitraum von zunächst fünf Jahren von der Firma Imerys Clays beschäftigt, hauptsächlich für den Transport von Flüssigkaolin zwischen Brasilien, den USA und Kanada. Die Bereederung der Schiffe soll durch die MST Mineralien Schiffahrt Spedition und Transport GmbH erfolgen.

Die Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 58,6 Millionen US-Dollar. Das Investitionsvorhaben soll über Eigenkapital in Höhe von 28 Millionen US-Dollar sowie über langfristige Darlehen in Höhe von bis zu 30,6 Millionen US-Dollar finanziert werden.

Laufzeit kann fünfmal verlängert werden

Die AIF haben eine feste Laufzeit bis zum 30. September 2035, die durch Beschluss der Anleger nach entsprechender Einschätzung der KVG fünfmal um jeweils zwei Jahre verlängert werden kann. Eine Beteiligung ist ab 28.000 US-Dollar möglich, mindestens im Gegenwert in Höhe von 20.000 Euro. Ein Agio wird nicht erhoben.

Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) ist die MST AIFM Eins Fondsmanager GmbH. Die KVG verfügt nicht über eine Erlaubnis nach Paragraf 20 KAGB, sondern lediglich über eine Registrierung. Verwahrstelle ist die Caceis Bank. (kb)

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Foto: Shutterstock

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