Anzeige
22. Februar 2017, 10:56
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Asuco erfolgreich mit Namensschuldverschreibungen

Der Münchener Zweitmarktspezialist Asuco hat 2016 mit neuartigen Namensschuldverschreibungen der im Herbst gestarteten Serie „ZweitmarktZins“ insgesamt 37 Millionen Euro platziert.

 in Asuco erfolgreich mit Namensschuldverschreibungen

Asuco-Geschäftsführer Robert List (links) und Dietmar Schloz

Das Kapital wurde nach einer Mitteilung des Unternehmens bei institutionellen und privaten Anlegern eingeworben, denen verschiedene Angebote mit unterschiedlichen Mindestzeichnungssummen beginnend ab 5.000 Euro zur Verfügung stehen. “Besonders freut uns das Interesse von Stiftungen und Vermögensverwaltern an maßgeschneiderten ‘ZweitmarktZins’-Tranchen”, betont Robert List, der für den Vertrieb verantwortliche Asuco-Geschäftsführer.

Auch bei den Investitionen sei der Emittent der Namensschuldverschreibungen gut vorangekommen, so die Mitteilung. Mitte Februar seien bereits 206 Zielfonds von 45 Anbietern mit 360 verschiedenen Immobilien in Deutschland und Anschaffungskosten von etwa 24 Millionen Euro erworben worden. Dazu zählen Einkaufscenter, Bürogebäude, Seniorenheime, Hotels, Logistikzentren und weitere Objekte. Der durchschnittliche Vermietungsstand betrage etwa 96 Prozent.

Neu entwickeltes Konzept

Asuco betont, das neu entwickelte Konzept ermögliche dem Anleger, über variable Zinsen bis zu 100 Prozent an den laufenden Einnahmenüberschüssen des Emittenten und am Wertzuwachs der Zielfonds bei einer grundsätzlich festen Laufzeit teilzuhaben. Geringe einmalige und laufende Kosten kombiniert mit einer erfolgsabhängigen Vergütung, die auch eine Malus-Regelung bei schlechter Performance vorsieht, würden zudem für gleichgerichtete Interessen von Anlegern und Anbieter sorgen.

„Mit den Namensschuldverschreibungen können wir unser bislang so erfolgreiches Geschäftsmodell unverändert fortführen. Gleichzeitig haben uns die durch das KAGB geänderten regulatorischen Rahmenbedingungen angespornt, eine gegenüber unseren Zweitmarktfonds noch bessere Lösung für die Anleger im Rahmen des Vermögensanlagengesetzes zu entwickeln“ erläutert Dietmar Schloz, produktverantwortlicher Geschäftsführer von Asuco.

Bisherige Fonds über Prognosen

Die fünf zuvor aufgelegten Zweitmarktfonds mit einem platzierten Eigenkapital von rund 214 Millionen Euro konnten der Mitteilung zufolge an die positive Entwicklung der vergangenen Jahre anknüpfen: Für 2016 wurden zwischen 6,0 und 7,25 Prozent ausgeschüttet. Die kumulierten Ausschüttungen liegen demnach bei allen Fonds zum Teil deutlich über den Prognosewerten.

In 2016 habe Asuco 960 Transaktionen zu Anschaffungskosten von etwa 33,3 Millionen Euro abgewickelt und damit das Volumen des Vorjahres um zehn Prozent übertroffen. 60 Prozent der 2016 erworbenen Zweitmarktanteile seien durch direkten Kontakt zum Verkäufer realisiert worden, 28 Prozent über Geschäftspartner und nur rund zwölf Prozent über Handelsplattformen.

“Aufgrund unserer mehr als 20-jährigen Präsenz am Zweitmarkt haben wir ein konkurrenzloses Einkaufsnetzwerk über Fondsinitiatoren, Treuhänder, Vertriebe und direkt beim Anleger aufgebaut. Wir sind daher nur in geringem Maße von den an den Zweitmarktbörsen gestiegenen, unseres Erachtens oft überhöhten Preisen betroffen,“ so Dietmar Schloz. (sl)

Foto: Asuco

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Jeden vierten Tag ein neues Fintech

Die Fintech-Szene in Deutschland wächst weiter – und sammelt so viel Risikokapital ein wie noch nie. 793 Startups aus dem Finanzbereich gibt es aktuell. Mit 778 Millionen Euro haben sie in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 bereits mehr Venture Capital eingesammelt als im gesamten Jahr 2017 mit 713 Millionen Euro. Und das Tempo der Neugründungen hält weiter an, bestätigt eine Fintech-Studie von Comdirect.

mehr ...

Immobilien

Trendwende oder nur ein Ausreißer? Darlehenshöhe wieder rückläufig

Die Nachfrage nach Baufinanzierungen ist anhaltend hoch. Nach den Ergebnissen des Dr. Klein Trendindikators ist die durchschnittliche Kredithöhe im Monat September leicht gesunken. Die Standardrate für ein Darlehen erreichte den niedrigsten Wert seit März 2017. Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG, kommentiert die Ergebnisse.

mehr ...

Investmentfonds

Zweijährige US-Staatsanleihen erreichen Zehnjahres-Hoch

US-Anleihen haben diese Woche ein neues Rendite-Hoch erreicht. Das hat mindestens zwei Ursachen. Damit gibt es für US-Anleger wieder eine sichere Alternative zu den Aktienmärkten, die kein Verzicht auf Renditen bedeutet. Für deutsche Anleger sind US-Anleihen aber keine lohnende Anlage.

mehr ...
18.10.2018

Aufstieg der ETFs

Berater

JDC bietet Webinare zur neuen DIN-Norm in der Finanzberatung

Die neue DIN 77230 “Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte” ersetzt die bisherige DIN SPEC 77222. Die neue Norm nimmt sich, wie ihr SPEC-Vorläufer, die Basisanalyse der Finanzen von Privathaushalten vor. Jung, DMS & Cie. bietet deshalb Webinare für Vertriebspartner an, um auf die neue DIN-Norm zu schulen. 

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R–Insolvenz: Über 4.500 Gläubiger in Münchner Olympiahalle

Für die ersten Gläubigerversammlungen der insolventen deutschen P&R-Gesellschaften fanden sich in dieser Woche 4.500 Gläubiger in der Münchner Olympiahalle ein. Was geschah dort?

mehr ...

Recht

Falling down: Wer haftet bei rutschigen Bürgersteigen?

Der Herbst und das liebe Laub. Was im Sonnenschein auf den Bäumen noch schön aussieht, kann am Boden schnell zur Gefahr werden. Wird Laub nicht beseitigt und führt zu Unfälle, kann’s teuer werden. Mal ganz abgesehen von dem drohenden Ärger mit der Justiz. Worauf Mieter und Hausbesitzer jetzt achten sollten.

 

mehr ...