Anzeige
28. November 2017, 11:14
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

„Kein Geschäft ohne Vermittler“

Wolfgang Dippold, Mit-Gründer der Project Investment Gruppe aus Bamberg, wechselt zum Jahreswechsel vom Vorstand in den Aufsichtsrat. Cash. sprach mit ihm über die Hintergründe und die Planungen des Unternehmens.

750 3778-Kopie in „Kein Geschäft ohne Vermittler“

Wolfgang Dippold: “Die zwei Project Gruppen werden nach wie vor Jürgen Seebergers und meine Priorität bleiben.”

Cash.: Sie werden – wie schon Ihr Kompagnon Jürgen Seeberger bei der Project Immobilien Gruppe – Aufsichtsratsvorsitzender. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen?

Dippold: Die nötigen Voraussetzungen für diesen Schritt beider Gründer haben wir seit zehn Jahren geplant. Schon damals war die operative Unabhängigkeit der Project Gruppe von uns als Schlüsselpersonen unser erklärtes Ziel und wir haben begonnen, das Management so aufzubauen, dass die Unternehmen auch ohne unsere aktive Mitwirkung in unserem Sinne weitergeführt werden. Der Wechsel findet nur zwei Jahre früher statt als ursprünglich angedacht. Mit Ottmar Heinen als weiterem Vorstand der Project Beteiligungen AG neben Markus Schürmann haben wir die Leitung der Holding der Project Investment Gruppe zum 1. Dezember 2017 komplettiert.

Wie oft werden Sie sich künftig in Ihrem Unternehmen sehen lassen und wie intensiv noch in das Tagesgeschäft einmischen?

Dippold: Seit eineinhalb Jahren bin ich normalerweise nur Montags in unserer Bamberger Zentrale präsent. Dies werde ich vorerst beibehalten. Unsere Geschäftsleiter und Vorstände machen einen sehr guten Job, weshalb ich schon seit längerem kaum mehr mit dem Tagesgeschäft zu tun habe.

Eigentlich sind Sie zu jung fürs Altenteil. Was planen Sie stattdessen?

Dippold: Die zwei Project Gruppen werden nach wie vor Jürgen Seebergers und meine Priorität bleiben. Wir sind in verschiedenen Aufsichtsrats- und Beiratsgremien engagiert. Alleine die Vor- und Nachbereitung der Sitzungen kostet Aufwand. Hierauf können wir uns künftig noch besser konzentrieren. Zudem haben wir beide vor, etwas mehr Zeit mit unseren Familien und unseren Hobbies zu verbringen.

Seite 2: “Aktive Steuerung des Eigenkapitalzuflusses”

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Frauen gehen häufiger zum Zahnarzt als Männer

Frauen gehen in Deutschland deutlich häufiger zum Zahnarzt als Männer. Während 2016 nur 67,6 Prozent der Männer mindestens einmal zum Zahnarzt gingen, waren es bei den Frauen 75,4 Prozent, wie aus dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Zahnreport der Barmer-Krankenkasse hervorgeht.

mehr ...

Immobilien

Stärkster Preisanstieg bei Wohnimmobilien seit Mitte 2017

Die unstete Preisentwicklung der letzten Monate bei Wohnimmobilien setzte sich auch im März fort: Ausgerechnet die Preise für Neubauhäuser, die in den letzten zwölf Monaten immer angestiegen waren, gingen im März 2018 im Vergleich zum Vormonat um 0,22 Prozent zurück. Derweil stiegen die Preise für Bestandshäuser und Eigentumswohnungen mit jeweils über einem Prozent vergleichsweise deutlich.

mehr ...

Investmentfonds

Draghi lässt sich von gestiegenen Rohstoffpreisen nicht beeindrucken

Der zunehmende Inflationsdruck führt dazu, dass einige Marktteilnehmer befürchten, die Europäische Zentralbank könnte den Leitzins schneller als bisher erwartet anheben. Doch es gibt Gründe, die dafür sprechen, dass die Geldpolitik zunächst expansiv bleibt.  Gastbeitrag von Carsten Mumm, Donner & Reuschel 

mehr ...

Berater

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...