26. Februar 2018, 15:12
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“Jahresendgeschäft fast wie zu Sonder-AfA-Zeiten”

Der Zweitmarkt-Spezialist Asuco hat mit einem platzierten Nominalkapital der Namensschuldverschreibungen der Serie ZweitmarktZins von etwa 83 Millionen Euro sein Vorjahresergebnis mehr als verdoppelt.

List-Schloz-05-Kopie in Jahresendgeschäft fast wie zu Sonder-AfA-Zeiten

Asuco-Geschäftsführer Robert List (links) und Dietmar Schloz

„Zum Jahresende beschleunigte sich die Platzierung noch einmal deutlich, fast wie im Jahresendgeschäft zu Sonder-AfA-Zeiten“, sagt Robert List, der für den Vertrieb verantwortliche Geschäftsführer von Asuco. Gemeint sind damit Steuervorteile durch bestimmte Abschreibungen (AfA), die früher möglich waren und regelmäßig einen entsprechenden Run zum Jahresultimo auslösten.

„Die sehr gute Performance der getätigten Investitionen des Emittenten, die bereits im ersten Jahr höher als geplante Zinszahlungen von bis zu 6,85 Prozent pro Jahr ermöglichten und die zusätzlich nach kurzer Investitionsdauer bereits einen Wertzuwachs von rund vier Prozent des Nominalkapitals erzielten, war offensichtlich das i-Tüpfelchen für die Anleger“, so List. Schon im November hatte Asuco gemeldet, seit dem Start der Serie Mitte 2016 insgesamt 100 Millionen Euro platziert zu haben.

Auch Geschäftsführung, Mitarbeiter, Freunde zeichnen

Das Konzept werde, “dem Anspruch der Asuco gerecht, Anlegern nur Vermögensanlagen anzubieten, die so attraktiv sind, dass diese von der Geschäftsführung, Mitarbeitern und deren Freunden selbst gezeichnet werden”, so der produktverantwortliche Geschäftsführer Dietmar Schloz. “Diese Personengruppe hat mit Millionenbeträgen Produkte der Asuco gezeichnet, übrigens wie viele Vertriebspartner der Asuco auch”, betont Schloz.

Auch bei den Investitionen war 2017 der Mitteilung zufolge ein Rekordjahr. Demnach erfolgten 2.806 einzelne Ankäufe am Zweitmarkt für geschlossene Immobilienfonds mit etwa 81 Millionen Euro Anschaffungskosten sowie sieben Kapitalerhöhungen für circa vier Millionen Euro.

Die Investitionen erfolgten zu rund 78 Prozent durch den Ankauf von Direktkunden. Handelsplattformen sind nur noch für rund sechs Prozent und Geschäftspartner für rund 16 Prozent des Investitionsvolumens verantwortlich, so die Mitteilung. Der kleinste Ankauf erfolgte zum Preis von einem Euro, der größte Ankauf hatte einen Kaufpreis von 2.490.375 Euro. (sl)

Foto: Katrin Stein

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