Platzierung von 114.000 Euro Eigenkapital pro Anleger

Die Hahn Gruppe hat die zehn Millionen Euro Eigenkapital ihres Pluswertfonds 171 innerhalb von drei Monaten voll platziert. Die Anzahl der Anleger indes ist gering. Ein Nachfolgefonds soll noch im Sommer auf den Markt kommen.

Michael Hahn, Vorstandsvorsitzender und Namensgeber der Hahn Gruppe, will auch künftig auf Handelsimmobilien setzen.

Der Mitte April von der Kapitalverwaltungsgesellschaft der Hahn Gruppe, der DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH, aufgelegte alternative Investmentfonds (AIF) weist ein Gesamtvolumen von 17 Millionen Euro auf und investiert in einen Kaufland-Markt in Niedersachsen.

Das Zeichnungsvolumen von zehn Millionen Euro wurde von insgesamt 88 „qualifizierten“ Privatanlegern eingeworben, die durchschnittlich rund 114.000 Euro Eigenkapital einzahlten, teilt Hahn mit. Die anfängliche jährliche Ausschüttung von fünf Prozent werde bereits zum 30. September 2018 erstmals anteilig ausgezahlt.

Da der Fonds nicht risikogemischt ist, lag die Mindestbeteilung entsprechend den gesetzlichen Regelungen bei 20.000 Euro. Zudem müssen die Anleger solcher Publikums-AIFs laut Gesetz bestimmte persönliche Voraussetzungen erfüllen beziehungsweise entsprechende Erklärungen abgeben und werden deshalb als „qualifiziert“ bezeichnet.

Nachfolge-Fonds noch im Sommer

Michael Hahn, Vorstandsvorsitzender der Hahn Gruppe: „Die zügige Platzierung des Pluswertfonds 171 bestätigt einmal mehr die hohe Attraktivität unserer Beteiligungsangebote. Wir werden für unsere Fondsinvestoren auch zukünftig auf renditestarke Handelsimmobilien mit langfristig gesicherten Ausschüttungen setzen.“

Das nächste Beteiligungsangebot der Hahn Gruppe wird in Kürze aufgelegt werden, so die Mitteilung. Der für die Sommermonate geplante Hahn Pluswertfonds 172 ist demnach als Publikumsfonds konzipiert, der in eine vollvermietete Handelsimmobilie in Nordrhein-Westfalen investieren wird. (sl)

Foto: Hahn

 

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