19. August 2019, 14:47
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

AEW erwirbt Wohnportfolio in Helsinki und Espoo für deutsches Individualmandat

Mit dem Erwerb von zwei modernen Apartmenthäusern in der Metropolregion Helsinki erweitert AEW seinen Wohnbestand in Richtung Finnland. Die knapp 90 vollvermieteten Einheiten verteilen sich dabei auf ein Objekt im stark wachsenden Teilmarkt von Jätkäsaari – im westlichen Teil der Innenstadt von Helsinki – sowie eine Liegenschaft im angrenzenden Espoo (Matinkyla).

Shutterstock 1073688410 in AEW erwirbt Wohnportfolio in Helsinki und Espoo für deutsches Individualmandat

AEW hat das Portfolio für ein pan-europäisch investierendes Individualmandat einer deutschen Pensionskasse erworben. Als Verkäufer agierte der Bank of Aland Residential Property Fund.

Immobilien ist zu 99 Prozent vermietet

Das 2017 erbaute Apartmenthaus liegt im Zentrum von Jätkäsaari, rund 100 Meter von der nächsten Tram- (Medelhavsgatan) und 700 Meter von der U-Bahn-Station Ruoholahti entfernt, die eine direkte Verbindung in die Innenstadt von Helsinki bieten.

Die zu 99% vermietete Immobilie besteht aus 53 Wohnungen – mit etwa 60 Quadratmeter durchschnittlicher Wohnungsgröße – und 30 Stellplätzen auf einem rund 880 Quadratmeter großen Grundstück.

Der 100 Hektar große Stadtteil Jätkasaari ist eines der größten städtebaulichen Entwicklungsprojekte Helsinkis und wird derzeit auf einer südlichen Halbinsel, die 2008 von dem dort ansässigen Frachthafen freigezogen wurde, umfassend bebaut. Jätkäsaari wird als westliche Erweiterung des Stadtzentrums von Helsinki direkt am Meer entwickelt und soll bis 2030 auf 21.000 Einwohner und 6.000 Arbeitsplätze anwachsen.

Finnland erlebt anhaltenden Aufwärtstrend

Der zweite Apartmentkomplex im Espoo-Teilmarkt Matinkyla liegt etwa 950 Meter von der U-Bahn-Station Matinkyla – mit direkten Verbindungen nach Helsinki binnen 20 Minuten – und dem Einkaufszentrum Iso Omena, einem der größten Einkaufszentren Finnlands, entfernt. Das in 2014 erbaute und derzeit zu 100% vermietete Objekt umfasst 34 Wohnungen mit durchschnittlich 54 Quadratmetern sowie 24 Stellplätzen.

Jatkasaari Helsinki-300x225 in AEW erwirbt Wohnportfolio in Helsinki und Espoo für deutsches Individualmandat

Die finnische Wirtschaft wächst stetig seit 2016; in 2017 erreichte das BIP-Wachstum den Höchststand seit der globalen Finanzkrise. Finnland verzeichnete im vierten Quartal 2018 das 13. Wachstums-Quartal in Folge. Die Region Helsinki repräsentiert dabei fast 40% des gesamten BIP des Landes sowie rund 32% aller Arbeitsplätze und kann daher als stärkste Wirtschaftskraft Finnlands angesehen werden.

“Wohnallokation in dynamischer Region gezielt verfolgt”

Lars-Henning Pylla, Fondsmanager des Individualmandats bei AEW, betont: „Finnland ist eine der wettbewerbsfähigsten Ökonomien der Welt und die Metropolregion Helsinki bildet die Wirtschaftsader des Landes. Daher wurde der Ausbau der nord-europäischen Wohnallokation des Mandats in dieser dynamischen Region gezielt verfolgt. Um die Nachfrage der Teilmärkte auch langfristig bedienen zu können, haben wir uns dabei auf kleinere, gut ausgestattete und zentral gelegene Einheiten fokussiert, die von den kontinuierlichen städtebaulichen Entwicklungsvorhaben profitieren sollten.“

AEW investiert seit mehr als 20 Jahren in Wohnimmobilien und verwaltet in diesem Zusammenhang auch den sektorspezifischen Fonds RESIDYS. Die Nutzungsklasse umfasst rund 8% des gesamten europäischen Immobilienportfolios der AEW, welches 32 Milliarden Euro verzeichnet. Insbesondere dieser Investment-Ansatz wird durch das fundierte Fachwissen der lokalen AEW-Teams sowie durch demografische Entwicklungen gestützt.

AEW wurde von Castren & Snellman, Vahanen, Yester & Morrow und Cushman & Wakefield beraten. Die Verkäuferseite wurde von Avance und Catella beraten.

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Neue FinVermV passiert den Bundesrat

Knapp 90 Punkte standen auf der Tagesordnung der Bundesratssitzung am letzten Freitag – als Top 68 die Neuregelungen zur Finanzanlagenvermittlungsverordnung. Die Verordnung passierte die Länderkammer ohne Änderungen. Inhaltlich werden sich die Vermittler und Berater mit den Änderungen arrangieren können. Doch schon jetzt ist die Verordnung angezählt. Ein Kommentar von Denise Primus und Dr. Martin Andreas Duncker, Rechtsanwälte von SCHLATTER in Heidelberg.

mehr ...

Immobilien

Wo Düsseldorf Köln beim Immobilienkauf abhängt – und umgekehrt

Welche rheinische Großstadt liegt beim Immobilienkauf vorne: Düsseldorf oder Köln? Der Baufinanzierer Hüttig & Rompf analysiert in seinem neuen Marktreport „Immobilienfinanzierung Köln / Düsseldorf“ die typischen Käufer in beiden Städten. 
mehr ...

Investmentfonds

Geldanlage: Nur jeder Zehnte ist mit der Rendite voll zufrieden

Die überwiegende Mehrheit der Deutschen ist unzufrieden mit der aktuellen Wertentwicklung ihrer Geldanlage. Viel wichtiger als die Rendite, ist den Anlegern das Thema Sicherheit ihrer Investition. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Online-Umfrage von Exporo zum Thema „Anlageverhalten in der Niedrigzinsphase”.

mehr ...

Berater

Zinstief drückt Bankgewinne – womöglich Strafzinsen für mehr Kunden

Das Zinstief wird zur Dauerbelastung für Deutschlands Banken und Sparkassen – und könnte bald auch zu Lasten von mehr Kunden gehen. Ein weiterer Rückgang der Gewinne der Institute in den nächsten Jahren sei “sehr wahrscheinlich”, stellten die Finanzaufsicht Bafin und die Deutsche Bundesbank am Montag fest.

mehr ...

Sachwertanlagen

PATRIZIA erwirbt Wohnanlage in Aarhus, Dänemark

Die PATRIZIA AG, der globale Partner für paneuropäische Immobilieninvestments, hat zusammen mit Universal-Investment im Auftrag der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) ein Wohnbauprojekt mit 136 Einheiten im dänischen Aarhus erworben. Der Ankauf erfolgte im Rahmen einer off-market Transaktion. Verkäufer ist ein Konsortium privater Investoren.
mehr ...

Recht

ifo Institut sieht Licht und Schatten im Klimapaket

Das ifo Institut sieht im Klimapaket Licht und Schatten. Die CO2-Bepreisung über Zertifikate sei der richtige Weg. Die Vorgabe von festen CO2-Preisen bis 2025 sei jedoch mit einem funktionierenden Zertifikatesystem unvereinbar. Ein Kommentar von Clemens Füst, Präsident des ifo Instituts.

mehr ...