24. September 2019, 09:00
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„Gleich mehrere Megatrends“

Die United Investment Partners Group (UIP Group) ist zusammen mit einer Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) neu in den Markt der geschlossenen Publikums-AIFs eingestiegen. Cash. fragte den Gründer und geschäftsführenden Gesellschafter Steffen Hipp
sowie Vertriebs-Geschäftsführer Matthias Graf nach den Hintergründen.

Interview-UIP in „Gleich mehrere Megatrends“

Was hat Sie bewogen, zusammen mit der zur Xolaris-Gruppe gehörenden Adrealis Service KVG einen alternativen Investmentfonds, kurz AIF, für Privatanleger aufzulegen und wie ist der Kontakt zustande gekommen?

Hipp: Ich hatte mit der Xolaris Gruppe bereits während meiner Geschäftsführertätigkeit als COO bei einem Schweizer Hedgefonds erste Berührungspunkte. Der ausschlaggebende Punkt für die Zusammenarbeit war die Tatsache, dass sich die Adrealis Service KVG auf die Assetklasse der Sachwertanlagen spezialisiert hat und ihr Engagement in diesem Bereich sukzessive erfolgreich erweitert.

Wie ist bei dem Fonds die Aufgabenteilung zwischen United Investment Partners und Adrealis?

Hipp: Die United Investment Partners Management GmbH fungiert als Fondsinitiator und nimmt in der aktiven Phase des Fonds eine beratende und unterstützende Rolle im Bereich der Portfolioverwaltung für die KVG ein. Weder der AIF noch die KVG sind an die Empfehlungen der United Investment Partners Management GmbH gebunden.

Die United Investment Partners Sales GmbH übernimmt die Eigenkapitalvermittlung des AIF. Die Adrealis Service KVG übernimmt die Portfolioverwaltung, das Risikomanagement sowie administrative Aufgaben für den AIF. Als externe KVG ist die Adrealis dazu verpflichtet, im besten Interesse der Anleger unter Berücksichtigung der gesetzlichen Rahmenbedingungen zu agieren.

Der Fonds soll in erster Linie in Projektentwicklungen im Bereich Wohnungsbau und dort speziell auch in Mikroapartments investieren. Warum sehen Sie dort besonders gute Chancen?

Hipp: Wir haben uns auf den Wohnungsmarkt und hier speziell auf das Marktsegment der Mikroapartments spezialisiert, weil wir hier für die kommenden Jahre eine sehr lukrative Investmentchance sehen. Wir nutzen hier die Existenz gleich mehrerer Megatrends aus. Zum einen werden immer mehr Menschen in den deutschen Großstädten leben, Stichwort: Urbanisierung.

Zum anderen wird sich sowohl die Art, wie wir in den Großstädten wohnen und leben – also weg von großen Wohnungen hin zu kleinteiligerem Wohnen, Smart Living, Mikroapartments – als auch die Art, wie wir arbeiten – zunehmende Mobilität, Berufspendler, teilweise mehrere Arbeitsstellen – in den nächsten Jahren deutlich verändern.

Unsere Zielgruppen sind nicht nur Studenten, sondern umfassen auch die erwähnten Berufspendler, Single-Haushalte bis hin zur Gruppe älterer Menschen, die es aufgrund der medizinischen Versorgung vom Umland in die Städte zieht.

Woher stammt das Know-how für das spezielle Geschäftsfeld?

Hipp: Das nötige Know-how hierzu habe ich mir während meiner Tätigkeit bei einem renommierten börsennotierten Projektentwickler erworben, welcher sich genau auf dieses Marktsegment spezialisiert hatte.

Was ist aus Ihrer Sicht das Alleinstellungsmerkmal Ihres Fonds?

Hipp: Bei diesem AIF handelt es sich aus unserer Sicht um ein renditestarkes Investment mit Fokus auf die vorherrschenden Megatrends mit überschaubarem Risiko, weil der Fonds über die verschiedenen Standorte in den TOP7 Städten und großen Universitäts- und Fachhochschul-Städten sein Risiko diversifizieren und somit senken wird.

Gleichzeitig wird durch das Redevelopment, bis hin zu Kernsanierungen, sichergestellt, dass die fertiggestellten Immobilien am Markt gut vermietet werden können, da diese auf dem neuesten Stand der Technik errichtet sein werden.

 

Seite 2: Über Zielgruppen und Vertriebspartner

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