13. Februar 2019, 16:06
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Rund 93 Prozent der Ankäufe direkt vom Verkäufer

Der Zweitmarkt-Spezialist Asuco hat im Jahr 2018 Namensschuldverschreibungen mit einem Nominalkapital von insgesamt etwa 77 Millionen Euro platziert. In gleicher Größenordnung wurde am Zweitmarkt investiert – zum größten Teil ohne Einbindung einer Handelsplattform.

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Über die Asuco-Emissionen investieren Anleger mittelbar in Anteile an bereits existierenden Immobilienfonds (Symbolbild).

Über 1.500 Anleger zeichneten im Jahr 2018 einer Mitteilung des Unternehmens zufolge zwei Publikums- und vier Privatplatzierungen der Serie ZweitmarktZins. Dabei handelte es sich überwiegend um Privatanleger, aber auch institutionelle Investoren, vor allem Stiftungen, Unternehmen und Versicherungen.

Trotz der Konzeption als Zins-Anlage ermöglichen die Asuco-Namensschuldverschreibungen den Anlegern, über variable Zinsen bis zu 100 Prozent am laufenden Einnahmenüberschuss des Emittenten teilzuhaben und vollumfänglich am Wertzuwachs der Anlageobjekte zu partizipieren.

Rückkaufangebot bei Sondersituationen

Mit der Einführung eines Rückkaufangebots habe Asuco im vergangenen Jahr die Produktmerkmale nochmals optimiert. “Anlass hierfür war die Angst potentieller Anleger, im Fall der Fälle ihre Namensschuldverschreibungen nicht zu Geld machen zu können. Dies stellte oft ein Hindernis für die Zeichnung dar”, heißt es in der Mitteilung.

Nun bietet die 100-prozentige Tochtergesellschaft des Emittenten an, in Sondersituationen des Anlegers wie Abschluss des 80. Lebensjahres, Arbeitslosigkeit, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit oder Insolvenz, bis zu jährlich drei Prozent der ausgegebenen Namensschuldverschreibungen aller ZweitmarktZins-Serien zu einem Preis von 95 Prozent des Net Asset Value (NAV) anzukaufen, maximal jedoch zum Nominalbetrag.

Seite 2: “Überhöhte Preise der Handelsplattformen”

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