12. Juli 2019, 10:58
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Strafprozess gegen P&R-Gründer geplatzt

Der Gründer des insolventen Containeranbieters P&R, Heinz R., ist wegen Krankheit verhandlungsunfähig. Die Staatsanwaltschaft verzichtet wohl komplett auf den Prozess gegen den 76-jährigen.

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Im Frühjahr 2018 meldeten die deutschen P&R-Gesellschaften Insolvenz an.

Das berichten verschiedene Medien unter Berufung auf Informationen der Staatsanwaltschaft München I. Demnach hoben die Richter auch den Haftbefehl auf.

Die große Wirtschaftskammer gehe nach einem gerichtsärztlichen Gutachten davon aus, dass Roth nicht wieder gesunden wird. Die Justiz verzichtet demnach offenbar komplett auf den Prozess gegen den P&R-Gründer.

54.000 Kunden betroffen

R. ist die Schlüsselfigur im P&R-Skandal. Das Unternehmen war einst der führende Anbieter von Container-Direktinvestments. Im Frühjahr 2018 meldeten die deutschen P&R-Gesellschaften jedoch Insolvenz an. Betroffen von der Pleite sind rund 54.000 Kunden mit einer ursprünglichen Anlagesumme von insgesamt etwa 3,5 Milliarden Euro.

R. war im September 2018 verhaftet worden. Im Februar 2019 hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Ihm wurden 414 Fälle des gewerbsmäßigen Betrugs mit einem Schaden von knapp 18 Millionen Euro vorgeworfen.

 

Foto: Shutterstock

 

 

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