Asuco: Zweitmarkt-Investitionen ohne Zweitmärkte

2019 gelang dem Vermögensanlagen-Anbieter Asuco nach eigenen Angaben ein neuer Rekord bei den Investitionen am Zweitmarkt geschlossener Immobilienfonds. Nur ein winziger Teil davon kam über öffentliche Handelsplattformen. Das Neugeschäft lief derweil weiter gut.

Asuco-Geschäftsführer Robert List (links) und Dietmar Schloz

Im vergangenen Jahr wurde mit insgesamt 3.433 Transaktionen ein Nominalkapital von circa 122 Millionen Euro erworben, teilt Asuco mit. Die Anschaffungskosten betrugen etwa 62 Millionen Euro, was im Schnitt einem Ankaufskurs von etwas über 50 Prozent entspricht.

Darüber hinaus konnten circa 25 Millionen Euro in Kapitalerhöhungen und Gesellschafterdarlehen investiert werden. Der entscheidende Vorteil der Asuco bei dem Zugang zu lukrativen Anlageobjekten sei das Bestandsportfolio der Asuco von 295 Zielfonds.

Mehr als 95 Prozent Direktgeschäft

„Als institutioneller Investor überwachen wir bei unseren Beteiligungen die Geschäftsführung professionell im Interesse aller Anleger. Hieraus ergeben sich Situationen, bei denen wir als strategisch ausgerichteter Investor Lösungen für die unterschiedlichen Interessen der Altgesellschafter finden und gleichzeitig lukrative Investitionsmöglichkeiten für die Asuco generieren können“, erläutert Dietmar Schloz, produktverantwortlicher Geschäftsführer der Asuco.

Mehr als 95 Prozent der Investitionen erfolgten demnach durch direkten Kontakt zu den Verkäufern und machen die Asuco unabhängig von den stark gestiegenen Preisen an den Handelsplattformen für geschlossene Immobilienfondsanteile, so die Mitteilung.

71 Millionen Euro Platzierungsvolumen

Auch das Asuco-Platzierungsvolumen konnte 2019 an die Ergebnisse der Vorjahre anknüpfen. Mit zwei Publikums- und drei Privatplatzierungen wurden Namensschuldverschreibungen der Serie Zweitmarktzins mit einem Nominalkapital von 71,0 Millionen Euro platziert. 2018 waren es 77,2 Millionen Euro gewesen. 

„Drohende Negativzinsen für Festzinsanlagen lassen Anleger verstärkt nach Alternativen in Sachwerten suchen. Gleichzeitig weisen die Immobilienmärkte historische Höchststände auf. Unsere Namensschuldverschreibungen ermöglichen es dem Anleger, breit gestreut, nicht selten deutlich unter den aktuellen Marktpreisen mittelbar in Immobilien aller Nutzungsarten in Deutschland zu investieren, und dabei eine weit überdurchschnittliche Renditechance zu realisieren“, fasst Robert List, der für den Vertrieb verantwortliche Geschäftsführer der Asuco, das anhaltend große Anlegerinteresse zusammen.

Foto: Katrin Stein

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