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5. Oktober 2005, 00:00
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GKV-Versicherte unzufriedener

Die gesetzlich Krankenversicherten sind mit dem Gesundheitswesen unzufrieden. So bemängelten 64 Prozent die Preise und 51 Prozent die Leistungen des Gesundheitswesens. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Krankenversicherungsstudie 2005 der Continentale Versicherungsgruppe.

Bei Beginn der Messungen 2001 waren nur 33 Prozent mit den Leistungen und 44 Prozent mit dem Preis unzufrieden. An eine langfristig gesicherte gute medizinische Versorgung glaubt ein Großteil der gesetzlich Versicherten nicht. Rund drei Viertel der Befragten sind der Meinung, eine ausreichende medizinische Versorgung durch das gesetzliche System werde es nicht mehr geben. 94 Prozent sind der Ansicht, künftig für eine gute medizinische Versorgung über die Kassenbeiträge hinaus Geld bezahlen zu müssen.

Die Zahl der Bürger, die sich von Leistungseinschränkungen im Gesundheitswesen betroffen sieht, hat im Vergleich zum Vorjahr stark zugenommen. Im Jahr 2005 gaben 43 Prozent der gesetzlich Versicherten an, Ärzte hätten bei Behandlungen oder Rezepten Einschränkungen vorgenommen oder diese in Rechnung stellen wollen. 2004 waren es noch 30 Prozent.

Im Rahmen der Continentale-Studie wird seit dem Jahr 2001 jährlich die Zufriedenheit der gesetzlich Krankenversicherten mit dem Gesundheitswesen unter den Aspekten Preis und Leistung gemessen. Die Studie wird in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid erarbeitet. Befragt wurden 1.244 Personen im Alter ab 25 Jahren, darunter 1.090 gesetzlich Krankenversicherte.

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