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14. März 2006, 00:00
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Milliardendefizit bei Krankenkassen

Den gesetzlichen Krankenkassen droht im kommenden Jahr eine Finanzierungslücke zwischen fünf und sieben Milliarden Euro. Dies berichten das ?Handelsblatt? und die ?Financial Times Deutschland?. Hauptgrund ist die bereits beschlossene Kürzung des Bundeszuschusses von derzeit 4,2 Milliarden auf 1,5 Milliarden Euro, was bei den Kassen zu Zusatzbelastungen von rund fünf Milliarden Euro oder 0,5 Beitragssatzpunkten im Jahr 2007 führen wird.

Im Folgejahr soll der Bundeszuschuss schließlich entfallen. Darüber hinaus werden die Krankenkassen durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer von aktuell 16 auf dann 19 Prozent belastet. Dies koste weitere 800 Millionen Euro, heißt es. Angesichts des Milliardendefizits hält die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung denn auch für unumgänglich. Konkrete Angaben zu Änderungen macht sie allerdings nicht.

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