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2. Mai 2007, 00:00
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Allianz: Überraschender Gewinnsprung

Europas größter Versicherungskonzern, die Münchener Allianz AG, hat vor allem dank Beteiligungsverkäufen im ersten Quartal 2007 einen kräftigen Gewinnsprung gemacht.
Der Überschuss sei nach vorläufigen Zahlen von 1,8 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 3,2 Milliarden Euro geklettert. Auch operativ verdiente das Unternehmen trotz der Belastungen aus dem Orkan ?Kyrill? mehr, teilte das Unternehmen auf der Hauptversammlung in München mit. Das operative Ergebnis legte um mehr als sieben Prozent auf rund 2,9 Milliarden Euro zu. Mit den Zahlen übertraf der Konzern die Analystenerwartungen deutlich.

Der Orkan ?Kyrill? im Januar habe zu Schadenbelastungen von 340 Millionen Euro geführt. Dadurch sei das operative Ergebnis im Schaden- und Unfallgeschäft als wichtigster Konzernsparte um 119 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Früheren Angaben zufolge lag der operative Gewinn der Sparte im Vorjahresquartal bei 1,386 Milliarden Euro. ?Alle übrigen Geschäftssegmente konnten ihr operatives Ergebnis weiter steigern?, hieß es. Der Umsatz der Gruppe belief sich auf 29,3 Milliarden Euro und habe damit währungsbereinigt auf Vorjahresniveau gelegen. Den vollständigen Quartalsbericht will die Allianz am kommenden Dienstag veröffentlichen.

Allianz-Chef Michael Diekmann bekräftigte die Ziele für die kommenden Jahre: In den nächsten Jahren will der Versicherungsriese sein Ergebnis ohne größere Zukäufe um ein Drittel steigern. ?Wir wollen den Weg aus eigener Kraft schaffen, größere Akquisitionen sind zurzeit nicht geplant?, sagte Diekmann. Auszuschließen seien Zukäufe aber nicht.

Den Aktionären winkt auch in den kommenden Jahren eine höhere Dividende, wie Diekmann versicherte. Nach einem Rekordgewinn von gut sieben Milliarden Euro im vergangenen Jahr hatten die Münchner ihre Dividende deutlich auf 3,80 Euro je Anteilsschein angehoben.

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