Anzeige
15. Januar 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

F&B: Policen trotz VVG mit Mängeln

Die Reform des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) Anfang dieses Jahres sollte nach dem Willen des Gesetzgebers für die Kunden der Assekuranzen spürbare Verbesserungen bringen. Eine Analyse und Bewertung von 400 neuen Berufs-unfähigkeits- und Rententarifen durch die Hannoversche Rating-Agentur Franke & Bornberg (F&B) zeigt dagegen, dass viele Policen stattdessen mit Mängeln behaftet sind.

So hat der Gesetzgeber im neuen VVG etwa bei der Berufs-unfähigkeit in einem eigenen Kapitel erstmals die wesentlichen Bestimmungen für die BU geregelt. Gleichzeitig zeige die Untersuchung, dass bei vielen Tarifen etwa der Schutz vor einer unverschuldeten Verletzung der Anzeigepflicht nicht mehr zu finden sei, moniert Michael Franke, geschäftsführender Gesellschafter bei Franke & Bornberg.
Sollte ein Kunde beispielsweise Krankheiten nicht angegeben haben, von denen er nichts wusste, könnte dies im Extremfall sogar zur Kündigung des Vertrags führen.

Doch nicht nur BU-Tarife weisen Fallstricke auf. Bei Rentenversicherungen mangelt es vielen Tarifen laut F&B an der nötigen Sicherheit, die eigentlich durch das neue VVG sichergestellt sein sollten. Die Kritik: Viele Offerten böten nach wie vor geringe Rückkaufwerte; zudem seinen eine Menge Tarife insbesondere bei Zahlungsschwierigkeiten oder Liquiditätsengpässen inflexibel.

?Manchen neuen Produkten mangelt es schlichtweg an der Qualität, sie bergen damit Gefahren für die Alterversorgung. Das müssen die Vermittler wissen, wenn sie ihre Kunden transparent beraten wollen?, resümiert Franke. (dr)

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

xbAV Beratungssoftware mit neuem Geschäftsführer

Boris Haggenmüller verantwortet als Geschäftsführer seit September 2017 das operative Geschäft der xbAV Beratungssoftware GmbH. Zuvor war er der verantwortliche Prokurist des Tochterunternehmens der xbAV AG.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Die Service-Champions

Welche Banken bieten deutschen Kunden den besten Kundenservice bei der Baufinanzierung? Die Kölner Beratungsgesellschaft Servicevalue hat Kunden der Banken hierzu befragt. Eine Bank konnte besonders überzeugen und sicherte sich einen “Gold-Rang”.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzbranche befürchtet Blasenbildung an Märkten

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat bereits zur Blasenbildung an den Finanzmärkten geführt, oder wird dies noch tun. Dessen ist sich die Finanzbranche sicher. Die Mehrheit wünscht sich den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, hält dies jedoch gleichzeitig für unwahrscheinlich.

mehr ...

Berater

Insurtechs: Die fairsten digitalen Versicherungsmakler aus Kundensicht

Welche digitalen Versicherungsmakler werden von ihren Kunden als besonders fair wahrgenommen? Das Kölner Analysehaus Servicevalue hat gemeinsam mit Focus-Money die Kunden von 24 Anbietern befragt. Neun von ihnen erhielten die Note “sehr gut”.

mehr ...

Sachwertanlagen

IPP-Fonds der Deutschen Finance schütten aus

Der Asset Manager Deutsche Finance aus München kündigt für seine beiden Fonds IPP Institutional Property Partners Fund I und Fund II Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 an die Privatanleger an.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...