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10. März 2009, 00:00
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Autofahrende Rentner besser als ihr Ruf

Senioren zeichnen für weniger als elf Prozent aller Verkehrsunfälle auf deutschen Straßen verantwortlich. Mit einem Anteil von 23 Prozent an den Unfalltoten kommen dagegen überdurchschnittlich viele Rentner im Straßenverkehr ums Leben. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Versicherers Allianz, München/Stuttgart, zum Thema Sicherheit und Mobilität älterer Verkehrsteilnehmer.

Erhöhte Verletzbarkeit von Senioren

Zwei Drittel der Senioren sterben laut den Daten nicht hinter dem Lenkrad, sondern als Fußgänger oder Radfahrer. Bei 25- bis 64-Jährigen betrage dieser Anteil nur ein Viertel. Die Zahlen verdeutlichen die erhöhte Verletzbarkeit von Senioren: Im Jahr 2007 waren unter den 45.070 verunglückten Senioren 1.153 Getötete (2,56 Prozent). Unter den 242.638 verunglückten 25- bis 64-Jährigen waren es dagegen 2.535 Getötete (1,04 Prozent), so die Studie.

Das Klischee, dass ältere Fahrer eher als Geisterfahrer unterwegs sind oder einen Herzinfarkt am Steuer erleiden, sei durch die Untersuchung nicht belegt worden. (hb)

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