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25. Februar 2009, 00:00
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Bankenrettungen: Versicherer befürchten Nachteile

Ein Zusammenschluss der größten Versicherer Europas hat die staatlichen Rettungsaktionen für den Bankensektor beklagt – Vorschläge für die Regulierung des Finanzsektors wurden gleich mitgeliefert.

Das Paneuropäische Versicherungsforum (Pan European Insurance Forum, PEIF), zu dem unter anderem Allianz, Axa, Generali, Münchener Rück und Zurich gehören, sieht in den staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Finanzkrise ein Risiko für den Wettbewerb. Bei den umfangreichen staatlichen Hilfsmaßnahmen müsse sehr genau darauf geachtet werden, dass der Wettbewerb nicht verzerrt werde, heißt es in einer Stellungnahme.

Die Versicherer fordern deswegen, dass die Maßnahmen zeitlich befristet sein, klare Ausstiegsregeln vorsehen und im Einklang mit den europäischen Wettbewerbsregeln stehen müssen. Eine zukünftige Regulierung von Finanzdienstleistern solle sich stärker an Risiken orientieren und gutes Risikomanagement honorieren, so wie es auch der Solvency-II-Entwurf für die Versicherungswirtschaft vorsehe.

Mehr Transparenz fordern die Versicherer insbesondere bei strukturierten Finanzprodukten. Diese hatten wesentlich zur Finanzkrise beigetragen, weil die in ihnen gebündelten Risiken für Händler und Käufer kaum mehr erfassbar waren.

In einen Topf mit den Banken wollen die Versicherer nicht geworfen werde: „Versicherungsunternehmen generieren nicht diese Art von systemischen Risiken, wie sie im Bankgeschäft entstehen“, sagt Axa-Chef und PEIF-Vorsitzender Henri de Castries. (hi)

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