31. Juli 2009, 00:00
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Universa: Krankenversicherung sorgt für starkes Ergebnis

Die Universa Versicherungen konnten ihre Bruttobeitragseinnahmen im vergangenen Jahr um 4,1 Prozent von 549,1 auf 571,6 Millionen Euro steigern. Das Geschäftsergebnis nach Steuern legte in 2008 um 27,6 Prozent auf 68,5 Millionen Euro zu, wie das Unternehmen weiter mitteilt.

Das Eigenkapital der Gruppe wurde um 9,7 Prozent auf 126,1 Millionen Euro aufgestockt. Auch bei den Kapitalanlagen erzielten die Nürnberger ein respektables Plus von 13,2 Prozent und fuhren trotz Finanzkrise ein Ergebnis von 142,3 Millionen Euro ein.

Bei spartenübergreifender Betrachtung bekommt das perfekte Bild dann allerdings doch ein paar Risse. So schrumpften die Beitragseinnahmen im Bereich Leben von 100,9 Millionen Euro auf 100 Millionen Euro. Auch das Neugeschäft ging in dieser Sparte zurück.

Der Grund für diese Entwicklungen liegt laut Universa in den gestiegenen Auszahlungen von Versicherungsleistungen an die Mitglieder und der schwierigen konjunkturellen Lage. In der Kfz-Sparte macht der harte Preiskampf dem Versicherer zu schaffen. Die Beitragseinnahmen fielen von 29,9 Millionen auf 28,6 Millionen Euro.

Deutlich zugelegt hat dafür die Krankenversicherung. Die Beitragseinnahmen kletterten um 5,9 Prozent auf 443 Millionen Euro. In der Krankenvollversicherung sei es trotz der spürbaren Auswirkungen der Gesundheitsreform gelungen, bei den versicherten Personen einen Nettozuwachs von 8.039 zu erzielen, so das Unternehmen.

Für die Zukunft sieht Universa-Chef Gerhard Glatz seinen Konzern gut gerüstet: “Wir haben keine stillen Lasten in der Bilanz und gehen anders als viele Mitbewerber mit keiner Hypothek in die Zukunft”. (hb)

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