BU:Continentale will Berufsbilder besser erfassen

Der Dortmunder Versicherer Continentale bringt mit der BU-Vorsorge Premium eine neue Berufsunfähigkeits-Police auf den Markt. Bei der Entwicklung des Tarifs hat das Unternehmen laut eigenen Angaben neue Wege eingeschlagen und die Besonderheiten von mehr als 8.000 Berufsbildern berücksichtigt.

Beruf, Bauarbeiter, IngenieurDabei sei man, so der Versicherer, zu dem Entschluss gekommen, seine Kunden künftig in sechs statt wie bislang in drei Berufsgruppen einzustufen. Dadurch solle unter anderem berücksichtigt werden, dass die Qualifikation und die berufliche Stellung Einfluss darauf haben, ob ein Berufsanfänger sich neu orientieren will und kann.

„Das hat aber nicht zur Folge, dass wir jetzt einen einheitlichen Akademikerbonus vergeben“, betont Continentale-Vorstand Heinz Jürgen Scholz. Das einzelne Berufsbild werde weiterhin mit seinen individuellen Risiken betrachtet. Nach dem Beruf spiele für die Beitragsermittlung auch eine Rolle, ob der Versicherte zum Beispiel eine abgeschlossene Ausbildung oder einen Meistertitel hat, Aufsichtstätigkeiten übernimmt oder einen überwiegenden Teil der Arbeitszeit vor am Schreibtisch verbringt, so Scholz weiter.

Neben der neuen Form der Berufsgruppeneinstufung bietet der neue Tarif der Continentale zufolge auch erweiterte Möglichkeiten der Nachversicherung und verschiedene Überbrückungsangebote bei Zahlungsengpässen. Neu sei zudem die Option „Sofortkapital“, mit der Versicherte zusätzlich zur Rente eine einmalige Geldleistung in Höhe von sechs Monatsrenten erhalten sollen.

Vertriebspartnern bietet der Versicherer laut eigener Darstellung umfangreiches Beratungsmaterial und eine Software-Unterstützung, die Arbeit ersparen soll. Beides könne zudem mit Logo und Kontaktdaten von Vertriebspartnern personalisiert werden, so die Continentale. (hb)

Foto: Shutterstock

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